E-Mobilität in der Slowakei: Ausbau der Ladeinfrastruktur gewinnt an Tempo
OMV erweitert das Netz an Ultra-Fast-Charging-Standorten
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Investitionen aus dem Aufbauplan schaffen neue Dynamik
Die slowakische Regierung verfolgt das Ziel des Aktionsplans zur Entwicklung der Elektromobilität, entlang der wichtigsten Verkehrsachsen ein flächendeckendes Netz an Ultra-Fast-Charging-Stationen aufzubauen. Dafür stehen Investitionsmittel von rund EUR 30 Millionen aus dem nationalen Aufbau- und Resilienzplan zur Verfügung.
Im Rahmen des Projekts werden in der Slowakei 35 Ladeparks mit insgesamt 251 Ladepunkten entlang des TEN-T-Verkehrsnetzes errichtet. Davon sind 219 Ladepunkte für PKW und leichte Nutzfahrzeuge und 32 Ladepunkte für LKW und schwere Nutzfahrzeuge vorgesehen.
Auch die Zahl der registrierten Elektrofahrzeuge wächst kontinuierlich. Nach aktuellen Daten der Slowakischen Vereinigung für Elektromobilität waren Ende des ersten Quartals 2026 in der Slowakei rund 29.000 Elektroautos zugelassen. Ein aktueller Bericht zur Transformation der Automobilindustrie prognostiziert 150.000 Elektroautos innerhalb der nächsten fünf Jahre.
OMV Slovensko treibt den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur voran
Unter der Marke eMotion baut OMV eines der modernsten Schnellladenetze des Landes auf. Der erste Standort mit leistungsstarken Ladestationen wurde an der Autobahn D1 in Fahrtrichtung Bratislava eröffnet. In Kürze werden weitere Standorte in Betrieb genommen – insgesamt 12 Autobahn-Locations mit jeweils 6 bis 12 Ladepunkten und einer Leistung von bis zu 400 kW. An fünf Standorten werden auch Ladestationen für den Güterverkehr gebaut. Das Projekt wird aus dem nationalen Aufbauplan finanziert.
Die neuen UFC-Ladehubs ergänzen das bestehende OMV eMotion-Netzwerk in der Slowakei, das bereits 47 Standorte mit insgesamt 168 Ladepunkten umfasst. Langfristig plant OMV bis 2030 insgesamt 5.000 Ladepunkte in Österreich, der Slowakei, Ungarn und Rumänien.
Chancen für österreichische Unternehmen
Für österreichische Unternehmen ergeben sich daraus mehrere interessante Perspektiven:
- Große Marktakteure wie OMV investieren zunehmend in hochwertige Ultra-Fast-Charging-Standorte und tragen damit zur Professionalisierung des slowakischen Marktes bei.
- Der Ausbau der E-Mobilitäts-Infrastruktur eröffnet Marktchancen für Anbieter aus den Bereichen Energie, Elektrotechnik, Ladeinfrastruktur, Digitalisierung und Bau.
- Die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Elektromobilität verbessern sich kontinuierlich, was Geschäftsreisen mit Elektrofahrzeugen erleichtert.
- Auch für Unternehmen mit elektrifizierten Fuhrparks steigt die Attraktivität der Slowakei als Wirtschafts- und Investitionsstandort.
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