Slowakei: Ändert sich die Einstellung zu Windkraft?
Chancen für österreichisches Know-how im Bereich der Windenergie
Lesedauer: 1 Minute
Das slowakische Wirtschaftsministerium legte acht Beschleunigungsgebiete für Windenergie fest, in denen die Errichtung von Windparks künftig leichter möglich sein soll. Dies ergibt sich aus dem Entwurf des strategischen Dokuments „Beschleunigungszonen für Windenergie in der Slowakischen Republik“. Der Plan sieht 207 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 1.449 Megawatt vor.
Der Entwurf muss noch von der slowakischen Regierung genehmigt werden. Anschließend soll der Plan bei der Europäischen Union eingereicht werden, um das Ziel des Wiederaufbauplans zu erreichen, Pilotgebiete für die Windenergieentwicklung zu schaffen.
Das SK-Wirtschaftsministerium betont, dass die Ausweisung eines Gebiets als Beschleunigungszone nicht automatisch die Genehmigung für den Bau von Windparks bedeutet. Jedes einzelne Projekt muss eine separate Umweltverträglichkeitsprüfung und weitere Genehmigungsverfahren durchlaufen. Werden die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, sollten die Genehmigungen für Projekte in den Beschleunigungszonen spätestens innerhalb von 12 Monaten erteilt werden.
Die Slowakei gehört zu den letzten Ländern in der EU ohne einen funktionierenden Windenergiesektor. Obwohl sich derzeit etwa 35 Projekte in verschiedenen Vorbereitungsstadien befinden, verfügt bisher keines davon über eine rechtsgültig abgeschlossene Umweltverträglichkeitsprüfung.
Die Beschleunigung der Genehmigungsprozesse für neue Projektvorhaben in der Slowakei eröffnet österreichischen Technologielieferanten attraktive Marktchancen!
Haben Sie weitere Fragen?
Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Bratislava gerne jederzeit!