Slowenien – Investitionschance Kanin: Bovec sucht Investoren für die Revitalisierung des Wintersportgebiets
Modernisierung des hochalpinen Skigebiets Kanin in den Julischen Alpen und mögliche Wiederanbindung an Italiens Sella Nevea
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Die Gemeinde Bovec hat eine internationale Ausschreibung zur Gewinnung von Investoren für die Revitalisierung des Skigebiets Kanin gestartet. Geplant ist der Einstieg in die Betreibergesellschaft Sončni Kanin d.o.o. sowie die umfassende Modernisierung der bestehenden Infrastruktur.
Kanin ist mit rund 2.293 Metern das höchstgelegene Skigebiet Sloweniens und liegt in den Julischen Alpen direkt an der Grenze zu Italien. Das Gebiet war in der Vergangenheit mit dem italienischen Skigebiet Sella Nevea verbunden, diese Verbindung besteht derzeit jedoch nicht. Im Zuge des Projekts wird eine Wiederanbindung als strategische Option gesehen, um ein gemeinsames alpines Angebot zu schaffen.
Ein wesentlicher Standortvorteil ist die hohe Schneesicherheit: Mit durchschnittlich 1.000 bis 1.200 Zentimetern Schneefall pro Jahr zählt Kanin zu den schneereichsten Skigebieten der Alpen. Dies stellt insbesondere im Kontext des Klimawandels einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor dar.
Neben der Modernisierung der Seilbahninfrastruktur soll der Standort langfristig zu einer ganzjährigen Destination weiterentwickelt werden. Dabei spielt auch das touristische Umfeld des Soča-Tals mit seinem starken Outdoor-Angebot eine wesentliche Rolle.
Das Projekt richtet sich an Investoren, Tourismusunternehmen sowie Betreiber von Skigebieten und bietet Potenzial für die Entwicklung eines international ausgerichteten alpinen Tourismusstandorts.
Detaillierte Informationen und die vollständigen Ausschreibungsunterlagen sind hier abrufbar.
Die Frist zur Einreichung verbindlicher Angebote endet am 20. Juli 2026 um 12:00 Uhr.