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Drogenausgangsstoffe - Leitlinien

Überwachung von Drogenausgangsstoffen

Die meisten chemischen Stoffe werden in einem breiten Spektrum legal verwendet, doch können einige von ihnen auch zur unerlaubten Herstellung von Suchtstoffen und psychotropen Substanzen verwendet werden. Straftäter stellen diese Chemikalien selten selbst her, sondern versuchen, diese zu schmuggeln oder vom legalen Handel durch Kauf oder Diebstahl abzuzweigen. Mitunter reichen schon ein paar Gramm aus, um mit relativ einfachen Ausrüstungsgegenständen eine große Anzahl von Konsumeinheiten herzustellen.

Um dies zu verhindern, kommt den Wirtschaftsbeteiligten große Bedeutung zu, verdächtige Vorgänge zu melden und Diebstähle zu verhindern. Gemäß Suchtmittelgesetz sind Wirtschaftsbeteiligte verpflichtet, Wahrnehmungen, die die Annahme rechtfertigen, dass Vorläuferstoffe zur unerlaubten Herstellung von Suchtmitteln abgezweigt werden, mitzuteilen. Dabei spielt die gute Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftsbeteiligten und den Behörden eine große Rolle.

Die Europäische Kommission hat zu diesem Thema Leitlinien und eine Schulungs-CD mit dem Titel "Kontrolle von Drogenausgangsstoffen für Wirtschaftsbeteiligte" entwickelt. Das Bundesgremium sendet Unternehmen aus den Bereichen Chemikalienhandel, Drogeriewarenhandel und Pharmagroßhandel diese Leitlinien und CD gerne auf Anforderung zu:

  • Bundesgremium des Handels mit Arzneimitteln, Drogerie- und Parfümeriewaren sowie Chemikalien und Farben
    T: 05/90 900-3003
    E: h3@wko.at
    Kontakt: Maria Plaichner

Auf Anfrage können auch Personalschulungen durchgeführt werden.

Ansprechpartner für Rückfragen:

Bundesministerium f. Inneres
Bundeskriminalamt – Büro 3.3 - Suchtmittelkriminalität
Referat 3.3.2 – Precursor – Competence – Center
Josef Holaubek Platz 1
1090 Wien

ADLER Walter
+43-1-24836-985351
+43-664-3926860
Walter.Adler@bmi.gv.at

HORVATH Manfred
+43-1-24836-985372
+43-664-3926846
Manfred.Horvath@bmi.gv.at
Fax: +43-1-24836-951323
E-Mail: Precursor@bmi.gv.at