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Energieverbrauch im Tourismus

Daten und Fakten zum Energieverbrauch im Tourismus

Eine Analyse des Umweltbundesamtes liefert aktuelle Daten und Fakten zum Energieverbrauch in Kernbereichen der österreichischen Tourismusbranche. So haben laut Umweltbundesamt die Sektoren Beherbergung, Gastronomie und Seilbahnen einen Anteil von 1,55 Prozent am österreichischen Endenergieverbrauch (Ø 2017 - 2019).

Unter der Annahme, dass 80 Prozent des Energieverbrauchs von Seilbahnen und Infrastruktur sowie 100 Prozent von Pistenpräparierung und Beschneiung sowie 50 Prozent von Beherbergung und Gastronomie im Winter anfallen, ergibt sich für den Wintertourismus ein Endenergieverbrauch von 2.780 GWh.

Die Untersuchung zeigt auch eine drastische Reduktion des Energieverbrauches in den Jahren von 2008 bis 2019. Laut Monika Mörth, Geschäftsführerin im Umweltbundesamt, konnten in diesem Zeitraum die Nächtigungen um rund 20 Prozent gesteigert und der Energieverbrauch um 44 Prozent gesenkt werden. Konkret bedeutet das eine Senkung des Energieverbrauchs um mehr als 50 Prozent pro Nächtigung.

Infografik zum Energieverbrauch in der Tourismusbranche
© Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft

Branche zeigt verantwortungsvolles Handeln

Trotz geringem Energieverbrauch arbeitet die Branche intensiv daran, Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen, noch energieeffizienter zu wirtschaften, noch sorgsamer mit den Ressourcen umzugehen und noch stärker in erneuerbare Energiequellen zu investieren.

Seit Jahren setzt die Tourismusbranche Maßnahmen, um einerseits den Energieverbrauch zu reduzieren und andererseits die Energieträger zu diversifizieren. Dies zeigt sich einerseits im Anteil der erneuerbaren Energie, der laut Statistik Austria von 36 Prozent im Jahr 2008 auf 54 Prozent im Jahr 2019 gestiegen ist. Damit liegen diese Bereiche deutlich über dem österreichischen Wert (34 Prozent 2019) sowie über dem Zielwert der österreichischen Bundesregierung, bis 2030 einen Anteil von 50 Prozent zu erreichen. Andererseits konnte der Energieverbrauch pro Nächtigung in der Beherbergung seit 2008 um 54 Prozent reduziert werden (Stand 2019).