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Erfolge für die Junge Wirtschaft von der Jungen Wirtschaft

Diese Erleichterungen für Gründer:innen und junge Unternehmen konnten wir umsetzen

Lesedauer: 3 Minuten

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12.02.2026

Als Interessenvertretung von über 130.000 jungen Unternehmer:innen setzen wir uns konsequent dafür ein, dass Wirtschaften für junge Betriebe leichter wird und Selbstständigkeit Vorrang hat. Die folgenden Erfolge zeigen, was wir bereits für Gründer:innen und junge Unternehmen erreicht haben. 

Erfolge für junge Unternehmer:innen 

  • Kleinunternehmergrenze deutlich erhöht 
    Anhebung von 35.000 auf 55.000 Euro Umsatz → weniger Bürokratie, mehr Planungssicherheit, große Erleichterung für EPUs.
  • Einfachere Pauschalierung & höhere GWG-Grenze 
    Weniger Belege, weniger Aufwand. Wirtschaftsgüter bis 800 Euro sofort abschreibbar.
  • Abschaffung der Veröffentlichungspflicht 
    Eine langjährige JW‑Forderung: weniger Kosten und Bürokratie für Gründer:innen.
  • Arbeitszimmer im Wohnungsverband absetzbar 
    Bis zu 1.200 Euro pro Jahr für das Homeoffice steuerlich geltend machen.

  • Grace Period bei Betriebsübergaben
    Mehr Zeit, weniger Pflichten und vereinfachte Verfahren bei Unternehmensübernahmen.
  • Neue Rechtsform „FlexKap“
    Moderne Kapitalgesellschaft speziell für Startups & innovative KMU.
  • Moderne Mitarbeiterbeteiligung
    Einfachere, steuerlich attraktivere Beteiligung am Unternehmenserfolg.

  • Ausbau von KMU.Digital
    35 Mio. Euro (2024–2026) für digitale & nachhaltige Transformation von KMU.
  • Digitale Bildung & Entrepreneurship fix im Lehrplan
    Wirtschaftliches Denken und Unternehmergeist werden früh gefördert.

  • Mehr steuerfreie Überstunden
    Spürbar mehr Netto für Arbeitnehmer:innen
  • Anreize für längeres Arbeiten
    Entlastungen bei Pensionsbeiträgen und höhere Boni für ältere Beschäftigte.
  • Krankenversicherungsbeitrag gesenkt
    Gleichstellung von Selbständigen mit Arbeitnehmer:innen.

  • Kostenübernahme für Meister- & Befähigungsprüfungen
    Große finanzielle Entlastung für junge Fachkräfte.
  • Ausbau der Kinderbetreuung
    Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Fairness und mehr Arbeitskräfte.

  • Abschaffung der Grundbuchgebühr
    Erleichterter Zugang zum ersten Eigenheim für junge Menschen.

Frühere Erfolge der Jungen Wirtschaft – kompakt im Überblic

  • Verbesserungen bei allen zentralen Hilfsinstrumenten
    Einsatz der JW bei Härtefallfonds, Fixkostenzuschuss, Kurzarbeit, Ausfallsbonus, Lockdown‑Umsatzersatz, Start‑up‑Fonds.
  • Weitere Erfolge:
    Investitionsprämie & Verlustrücktrag – wichtige Liquiditätshilfen für junge Unternehmen.

  • Mangelberufsliste massiv erweitert
    Von 27 auf 45 Berufe, zusätzlich regionale Mangelberufslisten → gezieltere Fachkräftezuwanderung nach tatsächlichem Bedarf der Betriebe.

  • Arbeitszeitflexibilisierung (2018)
    Mehr Spielraum für Unternehmen, klare Schutzrechte für Arbeitnehmer:innen:
    • Bis zu 12 Stunden/Tag und 60 Stunden/Woche im Ausnahmefall
    • Ablehnungsrecht & Zuschläge für Überstunden
    • Mehr Möglichkeiten für Gleitzeit, Vier‑Tage‑Woche & Zeitausgleich
  • Ergebnis:
    Mehr Wettbewerbsfähigkeit und bessere Vereinbarkeit von Arbeit & Freizeit.

  • „Beraten statt Strafen“ im Verwaltungsstrafrecht
    Bei geringfügigen Verstößen zuerst Beratung statt sofortiger Strafe → weniger Kosten, mehr Rechtssicherheit.

  • Große GmbH‑Reform (2013)
    • Mindeststammkapital: 35.000 → 10.000 Euro
    • Deutlich geringere Gründungs‑, Notariats‑ & laufende Kosten
    • Spürbare finanzielle Entlastung für Gründer:innen
  • Alternativfinanzierung & Crowdfunding verbessert
    Höhere Prospektgrenzen → bessere Rahmenbedingungen für innovative Finanzierungen.

  • Sozialversicherungs‑Nachzahlungen flexibilisiert
    Nach dem 3. Jahr: zinsenfreie Ratenzahlung über bis zu 3 Jahre möglich.
  • Lohnnebenkostenförderung für den 1. Mitarbeiter
    25% Zuschuss zum Bruttolohn für EPUs → leichterer Schritt zum Wachsen.

  • Gründerfonds & Business Angel Fund
    Insgesamt 110 Mio. Euro für junge Unternehmen:
    • Risikokapital in der frühen Phase
    • Öffentliche Mittel verdoppeln private Investitionen

  • Deutlich höheres Wochengeld für Unternehmerinnen
    Erhöhung von rund 27 auf 50 Euro pro Tag, keine SV‑Beiträge währenddessen.
  • Geringfügige Selbständigkeit neben Kinderbetreuung erleichtert
    Keine SV‑Beiträge bei kleinen Umsätzen.

  • Erleichterungen im Betriebsanlagenrecht
    Kürzere Verfahren, Nachfristen statt Betriebsschließungen, eine Behörde statt zwei.
  • Elektronische Rechnungen rechtlich gleichgestellt
    Einsparungen von 1–2% des Umsatzes für Unternehmen.

  • Rechtsanspruch auf Krankengeld
    Ab der 6. Woche bis zu 20 Wochen Unterstützung.
  • Mehr Rechtssicherheit bei Betriebsprüfungen
    Sozialversicherung wird früh eingebunden → weniger Überraschungen.