Kärntens beste Spenglerlehrlinge gekürt
Mit viel Präzision und handwerklichem Geschick stellten Kärntens angehende Spengler beim Landeslehrlingswettbewerb in Spittal an der Drau ihr Können unter Beweis. Jonas Melchior von der Spenglerei König in Arnoldstein meisterte die gestellten Aufgaben am besten und sicherte sich damit den Landessieg.
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Ob Biegen, exaktes Zuschneiden, Schweißen oder Abrunden: Beim diesjährigen Landeslehrlingswettbewerb der Spengler an der Fachberufsschule Spittal an der Drau zeigten 23 engagierte Nachwuchstalente ihr handwerkliches Können. Gefordert war die Anfertigung eines komplexen Werkstücks, das höchste Präzision, Genauigkeit und Sorgfalt verlangte. Jeder einzelne Arbeitsschritt – vom ersten Handgriff bis zum finalen Feinschliff – wurde dabei sorgfältig kontrolliert und beurteilt.
Für ihre Leistungen erhielten die Lehrlinge großes Lob vom vierköpfigen, fachkundigen Bewertungsteam. Die Fachlehrer Peter Gasser, Thomas Scherzer, René Unterweger und Johann Bruckner bewerteten die Werkstücke nach Maßhaltigkeit, Qualität der Verarbeitung sowie dem optischen Gesamteindruck.
Kärntens beste Spenglerlehrlinge 2026
1. Platz: Jonas Melchior, Lehrbetrieb: Spengler König Gesellschaft m.b.H., Arnoldstein
2. Platz: Robert Pichler, Lehrbetrieb: Spengler König Gesellschaft m.b.H., Arnoldstein
3. Platz: Nikita Unterpirker, Lehrbetrieb: MSGO Construct GmbH, Irschen
„Die Begeisterung für den Beruf war bei allen Teilnehmern deutlich zu spüren. Unser Nachwuchs hat mit großem Einsatz und fundiertem Fachwissen überzeugt – darauf können wir wirklich stolz sein. Am Ende entschieden oft nur kleine Details über die Platzierungen“, betont Landesinnungsmeister Gottfried Gautsch. Für die Lehrlinge stellt der Wettbewerb eine wertvolle Erfahrung dar und bietet eine ideale Vorbereitung auf die bevorstehenden Lehrabschlussprüfungen. „Die Ausbildungsbetriebe leisten hervorragende Arbeit, was sich klar in der hohen Qualität der eingereichten Werkstücke widerspiegelt. Gut ausgebildete Fachkräfte sind für die Kärntner Wirtschaft von unschätzbarem Wert“, so Gautsch abschließend.