Kärntner Innovationskraft auf der Klimahouse Bozen
Wenn sich die Tore der Messe Bozen zur Klimahouse öffnen, blickt die europäische Baubranche nach Südtirol. Als internationale Leitmesse für energetische Sanierung und nachhaltiges Bauen ist sie ein zentraler Gradmesser für grüne Technologien. Mittendrin: der Gemeinschaftsstand der Wirtschaftskammer Kärnten, der eindrucksvoll zeigte, dass Kärntner Know-how im Bereich ökologischer Innovationen zur europäischen Spitzenklasse gehört.
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Nachhaltiges Bauen, Energieeffizienz und zukunftsweisende Baukonzepte standen von 28. bis 31. Jänner im Mittelpunkt der Klimahouse 2026 in Bozen. Die internationale Fachmesse gilt als wichtigste Plattform für klimafreundliches Sanieren und Bauen im Alpenraum und zieht Fachbesucher:innen, Planer:innen, Architekt:innen und Unternehmen aus ganz Europa an. Die Wirtschaftskammer Kärnten organisierte auch heuer einen Gemeinschaftsstand, der Kärntner Betrieben eine professionelle Bühne für ihren internationalen Messeauftritt bot.
Die Klimahouse ist dabei weit mehr als eine Produktschau. Sie versteht sich als Plattform für Austausch, Vernetzung und zukunftsweisende Konzepte. Genau hier setzte der Kärntner Gemeinschaftsstand an: Die teilnehmenden Unternehmen nutzten die Messe, um ihre Kompetenz im Bereich nachhaltiger Bau- und Energielösungen sichtbar zu machen und neue Kontakte im Alpen-Adria-Raum zu knüpfen.
Die Bandbreite der Aussteller spiegelte die Stärke des heimischen Standorts wider. Die Johann Pabst Holzindustrie GmbH präsentierte hochwertige Massivholzprodukte wie Leimbinder und stand ebenso wie die Josef Thurner Holz GmbH für die Kärntner Tradition des Holzhandels und der Holzverarbeitung. Timbertrend e.U. setzte einen besonderen Schwerpunkt auf internationale Vernetzung und fungiert als strategisches Bindeglied innerhalb der Branche. Das Unternehmen organisiert unter anderem das renommierte Format Forum-legno ITALIA, eine zentrale Plattform für Wissenstransfer und Austausch im modernen Holzbau.
Ergänzt wurde das Portfolio durch die RZ Pellets GmbH, die als Anbieter CO₂-neutraler Brennstoffe die Energiewende greifbar machte, sowie durch die Roto Group, die mit spezialisierten Lösungen im Bereich des Rotationsformverfahrens (Rotomoulding) in der Kunststoffverarbeitung technologische Akzente setzte. Damit zeigte sich: Kärntner Innovationskraft reicht weit über den klassischen Werkstoff Holz hinaus.
Die Bilanz der Messetage fällt durchwegs positiv aus. Abseits digitaler Meetings bot die Klimahouse Raum für das, was in der Wirtschaft nach wie vor entscheidend ist: den persönlichen Austausch. Die Aussteller berichteten von einer hohen Dichte an qualitätsvollen Gesprächen und vielversprechenden Geschäftsanbahnungen. Bestehende Kundenbeziehungen konnten vertieft, neue Netzwerke aufgebaut und konkrete Kooperationen angestoßen werden. Gerade in einem wettbewerbsintensiven Umfeld wie der Bauwirtschaft bleibt Präsenz vor Ort ein zentraler Erfolgsfaktor.
Der Erfolg des Gemeinschaftsauftritts unterstreicht die Bedeutung internationaler Messebeteiligungen für die heimische Wirtschaft. Kärntner Unternehmen, die ihre Marktposition stärken und neue Exportchancen nutzen möchten, sind eingeladen, die Unterstützungsangebote der Wirtschaftskammer Kärnten für künftige Messeauftritte aktiv in Anspruch zu nehmen.
Der Gemeinschaftsstand auf der Klimahouse Bozen wurde aus Mitteln der Exportoffensive des Landes Kärnten und der Wirtschaftskammer Kärnten gefördert.