Junge Wirtschaft begrüßt Mittelstandspaket der Bundesregierung
Klarer Schritt für mehr unternehmerische Freiräume
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Im dritten Jahr der Rezession kämpfen heimische Betriebe mit hohen Kosten, sinkender Wettbewerbsfähigkeit und wachsender Bürokratie. Umso mehr freut sich die Junge Wirtschaft über die heute vorgestellten Maßnahmen des Mittelstandspakets. "Diese Reformen sind ein wichtiges Signal für die österreichischen Klein- und Mittelbetriebe, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden", sagt Bettina Dorfer-Pauschenwein, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.
Neues Fundament für starke KMU
"Ein Großteil unserer 130.000 Mitglieder sind EPU und KMU - und genau da setzt das Mittelstandspaket an", so Bundesgeschäftsführer Lukas Sprenger. Die Basispauschalierung samt Vorsteuerpauschale wird in zwei Schritten erhöht: 2025 auf 320.000 Euro und 13,5%, ab 2026 auf 420.000 Euro und 15%. Zudem werden die Belegausdruckspflicht bis 35 Euro sowie die NoVA für leichte Nutzfahrzeuge abgeschafft. Besonders positiv bewertet die Junge Wirtschaft die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren in den Bereichen Energie, Betriebsanlagenrecht und Unternehmensgründung sowie die Einführung einer Bürokratiebremse. Diese adressiert langjährige Forderungen der Jungen Wirtschaft und schafft eine zentrale Anlaufstelle beim Staatssekretariat im BMEIA zur Überprüfung von Doppelgleisigkeiten und Entlastungspotentialen. "Unsere Betriebe brauchen mehr Freiraum für Innovation und Wachstum, statt durch Bürokratie und hohe Kosten ausgebremst zu werden", so Dorfer-Pauschenwein weiter und hält fest: "Mit diesem Paket setzt die Regierung ein klares Bekenntnis zum Unternehmertum und einem wettbewerbsfähigen Standort Österreich."
Wichtige Schritte: Jungunternehmen brauchen beste Rahmenbedingungen
Die Junge Wirtschaft sieht das Mittelstandspaket als wichtigen Schritt und fordert die Umsetzung weiterer im Regierungsprogramm enthaltener Maßnahmen wie beispielsweise Verbesserungen im Bereich Betriebsnachfolge. Darüber hinaus soll auch der Einstieg in die Selbstständigkeit durch einen durchgängigen und digitalen Gründungsprozess erleichtert werden. Weiters soll ein nationaler Dachfonds die Finanzierung für Startups erleichtern. "Die Richtung stimmt. Für ein jungunternehmerfreundliches Österreich werden wir uns aber weiterhin mit Nachdruck für die besten Rahmenbedingungen einsetzen", so Dorfer-Pauschenwein abschließend.
(PWK095/EB)