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Person in Vogelperspektive an Schreibtisch sitzend auf dem Computer mit Statistik am Monitor steht, analysiert unterschiedliche Dokumente mit statistischen Diagrammen
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Konjunkturradar 7/2026: Träge Erholung unter Unsicherheit

Konjunkturelle Trends anhand von Indikatoren

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10.07.2026
Regelmäßiges Update: Wie steht es um die österreichische Wirtschaft? Anhand von Indikatoren stellen wir die Entwicklung dar.

Konjunkturradar 7/2026: Träge Erholung unter Unsicherheit 

Die österreichische Wirtschaft erholt sich nur langsam. Zwar dürfte die Wirtschaftsleistung heuer wieder das Niveau von 2022 erreichen, pro Kopf bleibt sie jedoch weiterhin darunter. Die Aufwärtsbewegung fällt schwach aus.

Geopolitische Risiken, der zunehmender globaler Wettbewerbsdruck – insbesondere aus China – sowie strukturelle Standorthemmnisse belasten die Wachstumsaussichten.

Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, Österreich

Index 2022 Q4 = 100, real

Linien-Grafik: BIP-Entwicklung Österreich 2022 - 2026
© WKÖ Quelle: WIFO-Prognose vom Juni 2026

Weitere Schwerpunkte des Konjunkturradars 

  • Verhaltene Erholung setzt sich fort
  • Industrie liefert leichte Impulse, Bau schwächelt weiter
  • Industrie und Einzelhandel seit Jahresbeginn seitwärts
  • Exportbelebung nach Deutschland; USA weiter rückläufig
  • Inflation geht zurück, bleibt aber erhöht

Fazit

Die Konjunktur stabilisiert sich zwar auf breiterer Basis, das Wachstum bleibt jedoch verhalten. Anhaltende Unsicherheit, erhöhte Inflation und eine geschwächte Wettbewerbsfähigkeit begrenzen die Dynamik.

Umso wichtiger ist es, die strukturellen Standortbedingungen rasch zu verbessern. Welche Maßnahmen dafür nötig sind, zeigen unsere interessenpolitischen Schwerpunkten 2026+

 > zur Ausgabe 7/2026


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