Konjunkturradar 7/2026: Träge Erholung unter Unsicherheit
Konjunkturelle Trends anhand von Indikatoren
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Konjunkturradar 7/2026: Träge Erholung unter Unsicherheit
Die österreichische Wirtschaft erholt sich nur langsam. Zwar dürfte die Wirtschaftsleistung heuer wieder das Niveau von 2022 erreichen, pro Kopf bleibt sie jedoch weiterhin darunter. Die Aufwärtsbewegung fällt schwach aus.
Geopolitische Risiken, der zunehmender globaler Wettbewerbsdruck – insbesondere aus China – sowie strukturelle Standorthemmnisse belasten die Wachstumsaussichten.
Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, Österreich
Index 2022 Q4 = 100, real
Weitere Schwerpunkte des Konjunkturradars
- Verhaltene Erholung setzt sich fort
- Industrie liefert leichte Impulse, Bau schwächelt weiter
- Industrie und Einzelhandel seit Jahresbeginn seitwärts
- Exportbelebung nach Deutschland; USA weiter rückläufig
- Inflation geht zurück, bleibt aber erhöht
Fazit
Die Konjunktur stabilisiert sich zwar auf breiterer Basis, das Wachstum bleibt jedoch verhalten. Anhaltende Unsicherheit, erhöhte Inflation und eine geschwächte Wettbewerbsfähigkeit begrenzen die Dynamik.
Umso wichtiger ist es, die strukturellen Standortbedingungen rasch zu verbessern. Welche Maßnahmen dafür nötig sind, zeigen unsere interessenpolitischen Schwerpunkten 2026+.
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