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Person in Vogelperspektive an Schreibtisch sitzend auf dem Computer mit Statistik am Monitor steht, analysiert unterschiedliche Dokumente mit statistischen Diagrammen
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Konjunkturradar 8/2026: Österreichs Wirtschaft stagniert

Konjunkturelle Trends anhand von Indikatoren

Lesedauer: 1 Minute

27.08.2026
Regelmäßiges Update: Wie steht es um die österreichische Wirtschaft? Anhand von Indikatoren stellen wir die Entwicklung dar.

Konjunkturradar 8/2026: Österreichs Wirtschaft stagniert 

Der Nahostkonflikt und der damit verbundene Ölpreisschock haben die ohnehin schwache Erholung der österreichischen Wirtschaft neuerlich unterbrochen und die wirtschaftliche Dynamik gedämpft. 

Zwar zeigen einzelne Indikatoren erste positive Signale, doch Nachfrage, Konsum und Exportaufträge bleiben verhalten. Der aktuelle Konjunkturradar zeigt, wo dennoch positive Impulse erkennbar sind und welche Faktoren die weitere Entwicklung bremsen.

Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, Österreich

Reales BIP-Wachstum in % zum Vorquartal u. BIP-Beiträge

Das Diagramm zeigt die Beiträge von öffentlichem und privatem Konsum, Bruttoanlageinvestitionen, Exporten und Importen sowie die Entwicklung des BIP von 2025-Q1 bis 2026-Q2. Exporte leisten in mehreren Quartalen einen positiven Beitrag. Importe reichen überwiegend in den negativen Bereich. Privater Konsum und Bruttoanlageinvestitionen tragen je nach Quartal positiv oder negativ bei. Der öffentliche Konsum liegt überwiegend im positiven Bereich.
© WKÖ WIFO-Schnellschätzung, Eurostat, BIP-Beiträge in Prozentpunkten

Weitere Schwerpunkte des Konjunkturradars 

  • Stagnation im zweiten Quartal 2026
  • Dienstleistungen leicht im Plus, Bau weiterhin im Minus
  • Intra-EU-Exporte legen zu, Exporte nach China rückläufig
  • Wettbewerbsposition auf Drittmärkten sinkt weiter
  • Investitionskredite leicht im Plus trotz Nahostkonflikt

Fazit

Die österreichische Wirtschaft befindet sich in einer Seitwärtsentwicklung. Trotz einer leichten Aufhellung der Stimmungslage stehen einer breiteren Erholung nach wie vor geopolitische Unsicherheit, erhöhter Preisdruck und strukturelle Belastungsfaktoren entgegen.

Die Verbesserung der heimischen Standortbedingungen und die aktive Gestaltung des außenwirtschaftlichen Umfelds bleiben damit zentrale wirtschaftspolitische Aufgaben. Die hierzu erforderlichen Maßnahmen finden sich in unseren interessenpolitischen Schwerpunkten 2026+

 > zur Ausgabe 8/2026


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