Konjunkturradar international 3/2026: KI-Boom stützt Weltwirtschaft weiter
Kennzahlen zur Lage der Weltwirtschaft
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Ausgabe 3/2026: KI-Bomm stützt Weltwirtschaft weiter
Die Weltwirtschaft hat sich in der ersten Jahreshälfte leicht abgeschwächt, erwies sich angesichts globaler Unsicherheiten jedoch als überraschend robust. Stärkere Produktions- und Exporteinbrüche verzeichneten vor allem Länder im Nahen Osten. Gleichzeitig stützt der anhaltende KI-Boom Investitionen, Produktion und Warenhandel und trägt insbesondere in den USA und Asien zum Wachstum bei. Auch steigende Verteidigungsausgaben wirken in vielen Ländern nachfragestützend. Dennoch bleiben die Abwärtsrisiken hoch. Beim Konflikt im Nahen Osten ist weiterhin keine Lösung in Sicht; vielmehr verstärken die zuletzt erneut gestiegenen Öl- und Gaspreise den globalen Inflationsdruck. Zudem sorgen die anhaltende politische Unsicherheit sowie wetterbedingte Schocks für weitere Belastungen der Weltkonjunktur.
Energiepreise erneut deutlich gestiegen
Rohölpreis (Brent) in USD/Barrel, Ergas (EU) in EUR/MWh
Schwerpunkte im aktuellen Konjunkturradar international
- KI-Nachfrage stärkt das globale Wirtschaftswachstum
- Der weltweite Warenhandel zeigt sich robust
- Höhere Preise treiben das Wachstum des Welthandels
- KI-Boom stützt Industrieproduktion
- Globale Unsicherheit geht zurück
- Energiepreise erneut deutlich gestiegen
- Mehrere Zentralbanken erhöhen Leitzinsen
Fazit
Die erneuten Ausschreitungen im Nahen Osten und die damit verbundenen Energiepreiserhöhungen verdeutlichen die strukturelle Verwundbarkeit Österreichs und der EU gegenüber Angebotsschocks. Damit rücken wirtschaftliche Resilienz und die Verringerung strategischer Abhängigkeiten stärker in den Fokus. Eine breitere Diversifizierung von Bezugs- und Absatzmärkten, robuste Lieferketten, eine verlässliche Energieversorgung und die Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit gewinnen an Bedeutung. Zugleich bietet der KI-Boom Chancen für neue Investitionen und Wertschöpfung in Europa.
Weitere Ausgaben als PDF
- 2/2026: Nahost-Konflikt bremst Weltwirtschaft
- 1/2026: KI-Boom begünstigt Wachstum
- 4/2025: Die Weltwirtschaft zeigt sich robust
- 2–3/2025: Ein „Deal“, der keine Klarheit bringt
- 1/2025: Die Weltwirtschaft vor der Neuordnung
- 4/2024: Moderate Expansion bei anhaltend hoher Unsicherheit
- 3/2024: Fehlende Dynamik - EU verpasst den globalen Aufschwung
- 2/2024: Globale Erholung mit regionalen Unterschieden
- 1/2024: Lichtblick, aber noch keine Trendwende