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Vor einer hellen Wand stehen fünf Holzwürfel übereinander. Auf fünf Würfeln ist der Umriss eines menschlichen Kopfes, in dem jeweils das Gehirn blau eingezeichnet ist. Auf dem sechsten und obersten Würfel ist eine leuchtende Glühbirne
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WKÖ-Schultz: FTI-Pakt schafft kräftige Basis für Innovation und Wachstum

Forschung braucht Balance – und einen klaren Kurs bis 2030

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Aktualisiert am 24.02.2026

Wien (OTS) - „Der heutige Ministerratsbeschluss zum FTI-Pakt 2027–2029 ist ein wichtiger Schritt, um Planungssicherheit für den Forschungs- und Innovationsstandort Österreich zu schaffen“, betont WKÖ-Präsidentin Martha Schultz. Entscheidend sei nun ein ausgewogener Policy-Mix, damit alle Säulen des österreichischen Forschungssystems – von der Grundlagenforschung bis zur angewandten, unternehmensnahen Forschung und Entwicklung – angemessen berücksichtigt werden.

„Grundlagenforschung schafft neues Wissen, angewandte Forschung macht es wirtschaftlich nutzbar. Erst das Zusammenspiel beider Bereiche sorgt dafür, dass Innovation und Wertschöpfung entstehen und Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben“, so Schultz.

1 Euro F&E-Förderung führt zu 8,6 Euro an zusätzlichen Umsatz

Knapp zwei Drittel der gesamten F&E-Ausgaben stammen aus der Wirtschaft. Jeder Euro an angewandter Forschungsförderung löst zusätzliche private Investitionen aus und erhöht damit unmittelbar die F&E-Ausgaben des Unternehmenssektors.

Besonders deutlich zeigt sich diese Hebelwirkung in den FFG-Basisprogrammen: Ein Euro Förderung führt im Schnitt zu 2,6 Euro an zusätzlichen F&E-Investitionen und zu durchschnittlich 8,6 Euro Umsatz der Projekte innerhalb von vier Jahren nach Projektende.

„Dieses Potenzial für Wirtschaftswachstum und Produktivität müssen wir konsequent nutzen. Ziel müssen Förderinstrumente sein, die eine Erreichung der im Regierungsprogramm verankerten F&E-Quote von über 4 Prozent bis 2030 realistisch ermöglichen“, betont Schultz.

Mit dem Beschluss des FTI-Pakts 2027–2029 und den darin vorgesehenen 2,6 Milliarden Euro für die Schlüsseltechnologieoffensive der Industriestrategie 2035 ist ein wichtiger Schritt gesetzt. Nun gilt es, auch die im Regierungsprogramm vorgesehene Verlängerung des Fonds Zukunft Österreich bis 2030 samt Dotierung von 200 Millionen Euro pro Jahr rasch umzusetzen und damit den Forschungs- und Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken.

(PWK066/NIS)

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Valentin Petritsch, MSC

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