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Frontale Aufnahme einer Person mit Helm, Sicherheitsweste, Gehörschutz um den Hals und einem Walkie Talkie in der Brusttasche, die auf einer Baustelle steht und einen Laptop hält. Die Person blickt nach links oben
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WKÖ-Schultz: „Steuerbefreiung von Überstundenzuschlägen ist Anreiz für Leistung“

Steuerliche Entlastung kann Fachkräftemangel dämpfen

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 21.01.2026

Wien (OTS) - „Es gibt etliche Branchen, die trotz schwieriger konjunktureller Lage von Fachkräftemangel betroffen sind. Und wir wissen, dass sich das Problem durch die demografische Entwicklung verschärfen wird. Jede Maßnahme, die Mehrarbeit fördert, ist daher willkommen“, sagt Martha Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zu der heute im Nationalrat beschlossenen Verlängerung der Steuerbefreiung von Überstunden: Hier ist die Übergangsregelung für 2024 und 2025 ausgelaufen.

Für 2026 werden nun Zuschläge für die ersten 15 Überstunden im Ausmaß von höchstens 50 % des Grundlohnes im Monat bis maximal 170 Euro steuerfrei sein.

Der WKÖ-Präsidentin zufolge ist dieser Leistungsanreiz auch deshalb „überaus wichtig“, weil der Trend zu immer weniger Arbeiten gestoppt werden muss. „Wir arbeiten heute im Schnitt um fast zwei Stunden pro Woche weniger als vor Corona. Mit der Steuerbegünstigung für Überstunden setzt die Regierung ein Zeichen, dass sich Einsatzbereitschaft wieder lohnt. Genau solche brauchen wir, wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen. Denn auch die Finanzierung des gesamten Sozialsystems hängt am Arbeitsvolumen und der Leistungsbereitschaft von allen“, betont Schultz abschließend.

(PWK027/DFS)