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Nahaufnahme einer Zapfsäule, die in einem geöffneten Tankdeckel eines Fahrzeugs steckt. Mit der Zapfsäule stecken verschiedene Euroscheine im Tankdeckel
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Transportwirtschaft fordert Notmaßnahmen gegen steigende Treibstoffpreise

WKÖ-Fischer: „Im Gegensatz zur letzten Krise muss die Regierung jetzt schnell handeln“

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Aktualisiert am 05.03.2026

Wien (OTS) - Durch den Krieg im Nahen Osten steigen die Treibstoffpreise rasant an. „Der Kostendruck für unsere Unternehmen ist enorm. Es darf nicht passieren, dass das Finanzministerium hier erneut untätig zusieht. Wir fordern daher, dass umgehend Notmaßnahmen ergriffen werden, um die Preissteigerungen abzufedern. Es gibt einige Möglichkeiten, die man rasch und unkompliziert umsetzen könnte. Bereits eine deutliche Herabsetzung des CO2-Preises und eine Absenkung der Mineralölsteuer auf das EU-Mindestmaß würde eine merkliche Ersparnis bringen. Es liegt nun an der Regierung, die Transportbranche und damit uns alle vor enorm steigenden Preisen zu schützen!“, richtet der Obmann des Fachverbandes der Güterbeförderer in der Wirtschaftskammer, Markus Fischer, einen dringlichen Appell an die Verantwortlichen.

Es liegt nun an der Regierung, die Transportbranche und damit uns alle vor enorm steigenden Preisen zu schützen!

Die gesamte Transportbranche leidet noch immer an den Folgen der Kostensteigerung der letzten Jahre. Erhöhte Personal-, Treibstoff- und Mautkosten sorgten bereits für empfindliche Kostensteigerungen. Die Gewinnmargen in der Transportbranche werden ohnehin immer schmäler, Betriebe können kaum noch profitabel wirtschaften. Nun droht mit dem erneuten Anstieg der Treibstoffpreise eine weitere Verschärfung der bereits prekären Lage der Güterbeförderungsbranche.

„Diese Abwärtsspirale muss durchbrochen werden. Die Politik hat es in der Hand, sie muss jetzt gegensteuern, um einen erneuten Anstieg der Inflation, die sich gerade erst wieder einigermaßen beruhigt hat, zu vermeiden. Unsere Vorschläge liegen am Tisch und wir fordern jetzt eine rasche Umsetzung“, so der Fachverbandsobmann.

Das Güterbeförderungsgewerbe umfasst rund 12.000 konzessionierte Unternehmen sowie Kleintransporteure und ist Arbeitgeber für insgesamt zirka 80.000 unselbständig Beschäftigte. Zwei Drittel aller Güter in Österreich werden auf der Straße transportiert, vor allem die ersten und die letzten 80 Kilometer jeder Lieferung werden auf der Straße zurückgelegt. Lkw-Transporte gewährleisten somit eine flächendeckende Versorgung mit Gütern. (PWK081/DFS)