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Vectorgrafik Finanzen mit einer Person, einem Taschenrechner, einem Prozentzeichen, einem Formular sowie einer Hand mit einer Dollarmünze, floral reduzierter Hintergrund mit Wolken
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Gärtner und Floristen, Landesinnung

Stellungnahme zur Anpassung der Grundumlage

Veränderte Rahmenbedingungen erfordern eine Anpassung der Grundlagen, um Leistungen und Interessenvertretung weiterhin verlässlich sicherzustellen.

Lesedauer: 1 Minute

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02.04.2026

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre haben die Kostenstrukturen in vielen Bereichen nachhaltig verändert. Um die Leistungsfähigkeit der Landesinnung Salzburg weiterhin sicherzustellen und den Mitgliedern auch künftig ein starkes Service- und Beratungsangebot bieten zu können, ist eine Anpassung der Grundumlage erforderlich. Nachfolgend möchten wir die wichtigsten Gründe transparent darlegen.

Inflationsentwicklung seit 2017

Die allgemeine Teuerung hat seit 2017 deutlich an Dynamik gewonnen.

  • Laut Statistik Austria beträgt die kumulierte Inflation zwischen 2017 und 2024 rund 25–30 %.
  • Eine Grundumlage von 290 Euro im Jahr 2017 entspricht heute inflationsbereinigt einem Wert von rund 365–380 Euro.
  • Die nun vorgeschlagene Anpassung auf 495 Euro trägt dieser Entwicklung Rechnung und schafft eine stabile finanzielle Basis für die kommenden Jahre.

Gestiegene Kostenstrukturen

Die Kosten für den laufenden Betrieb der Innung sind in nahezu allen Bereichen erheblich gestiegen.

  • Personalkosten haben sich durch Lohnsteigerungen und höhere Lohnnebenkosten deutlich erhöht.
  • Auch die Sachkosten – darunter Energie, IT, Kommunikation, Druck und Veranstaltungen – sind massiv angestiegen.
  • Die bisherigen Einnahmen reichen daher nicht mehr aus, um die steigenden Anforderungen in Beratung, Service und Interessensvertretung weiterhin im gewohnten Umfang zu erfüllen.

Zusätzliche finanzielle Anforderungen im Jahr 2027

Im Jahr 2027 wird die Landesinnung Salzburg den Bundeslehrlingswettbewerb ausrichten – ein bedeutendes und prestigeträchtiges Event für die gesamte Branche.

  • Die Organisation dieses Wettbewerbs ist mit hohen finanziellen und organisatorischen Aufwendungen verbunden.
  • Diese können aus dem regulären Budget nicht gedeckt werden.
  • Eine rechtzeitige Anpassung der Grundumlage stellt sicher, dass dieses wichtige Projekt umgesetzt werden kann, ohne andere Leistungen für die Mitglieder einzuschränken.

Sicherung der Handlungsfähigkeit und Servicequalität

Mit der Erhöhung auf 495 Euro wird eine solide Grundlage geschaffen, um:

  • hochwertige Beratungs- und Serviceleistungen weiterhin anbieten zu können,
  • branchenspezifische Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote zu sichern,
  • eine starke und wirksame Interessensvertretung auf Landes- und Bundesebene zu gewährleisten.

Nur durch eine angemessene Finanzierung können die Leistungen der Innung auch in Zukunft in der erforderlichen Qualität und im bisherigen Umfang bereitgestellt werden.

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