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Birkensperrholz

Antidumpingverfahren

Produkt

Birkensperrholz (Sperrholz ausschließlich aus Furnieren mit einer Dicke von 6 mm oder weniger, mit äußeren Lagen aus Holz der Unterposition 4412 33, mit mindestens einer äußeren Lage aus Birkenholz, auch beschichtet)

Land

Russland

KN-Code

ex 4412 33 00 (TARIC-Code 4412 33 00 10)

Verwendung

Birkensperrholz ist ein Holzwerkstoff, der aus den äußeren Lagen von Birkenholzfurnieren und dem Kernmaterial aus Birkenholz oder anderen Holzarten wie Pappel, Kiefer oder Espe besteht, die durch Leim miteinander verbunden sind. Birkensperrholz ist ein multifunktionelles Endprodukt, das sich für viele Anwendungen eignet und häufig im Bauwesen, in der Möbelherstellung, im Transportwesen, in der Verpackungsindustrie und in anderen Bereichen eingesetzt wird.

Kläger

Woodstock Consortium (namens zweier EU-Hersteller)


Europäische Kommission leitet Antidumpingverfahren ein

Der Europäischen Kommission liegt eine Klage des Woodstock Consortium (namens zweier EU-Hersteller) auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von Birkensperrholz (Sperrholz ausschließlich aus Furnieren mit einer Dicke von 6 mm oder weniger, mit äußeren Lagen aus Holz der Unterposition 4412 33, mit mindestens einer äußeren Lage aus Birkenholz, auch beschichtet), KN-Code ex 4412 33 00 (TARIC-Code 4412 33 00 10) mit Ursprung in Russland vor.

Birkensperrholz ist ein Holzwerkstoff, der aus den äußeren Lagen von Birkenholzfurnieren und dem Kernmaterial aus Birkenholz oder anderen Holzarten wie Pappel, Kiefer oder Espe besteht, die durch Leim miteinander verbunden sind. Birkensperrholz ist ein multifunktionelles Endprodukt, das sich für viele Anwendungen eignet und häufig im Bauwesen, in der Möbelherstellung, im Transportwesen, in der Verpackungsindustrie und in anderen Bereichen eingesetzt wird.

Der Antragsteller legte Informationen vor, wonach die Einfuhren der zu untersuchenden Ware aus Russland stark gestiegen seien und sich das in Verbindung mit den gedumpten Preisen negativ auf den Marktanteil der Unionsindustrie auswirke und dadurch die finanzielle Lage des Wirtschaftszweiges nachteilig beeinflusst habe. Darüber hinaus sei die errechnete Dumpingspanne erheblich.

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2020/C 342/02 vom 14.10.2020 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens für Einfuhren von Birkensperrholz aus Russland bekannt.

Interessierte Unternehmen, die zum Antrag (zum Beispiel zu Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Schädigung oder der Schadensursache) oder zu Aspekten im Zusammenhang mit der Einleitung der Untersuchung (zum Beispiel zu der Frage, inwieweit der Antrag unterstützt wird) Stellung nehmen möchten, müssen dies binnen 37 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung tun.

Anträge auf Anhörung, die die Einleitung der Untersuchung betreffen, müssen binnen 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung gestellt werden.

Kontaktdaten der Europäischen Kommission

Europäische Kommission

Generaldirektion Handel

Direktion H

Büro: CHAR 04/039

1049 Bruxelles/Brussel

BELGIQUE/BELGIË

E-Mail-Adresse:

Zum Dumping: TRADE-AD-672-PLYWOOD-DUMPING@ec.europa.eu

Zur Schädigung und zum Unionsinteresse: TRADE-AD-672-PLYWOOD-INJURY@ec.europa.eu

Die Untersuchung ist seitens der Kommission in der Regel binnen 13 Monaten, spätestens jedoch binnen 14 Monaten nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abzuschließen. Allfällige vorläufige Maßnahmen können spätestens sieben Monate, allerspätestens jedoch acht Monate nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung eingeführt werden.


Europäische Kommission gibt Änderung der Einleitungsbekanntmachung bekannt

Mitte Oktober 2020 wurde ein Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von Birkensperrholz, KN-Code ex 4412 33 00 mit Ursprung in Russland eingeleitet. In dieser Einleitungsbekanntmachung wurde versehentlich ein Abschnitt über das Verfahren zur Bewertung des Unionsinteresses weggelassen. Dieses Versäumnis berührt zwar nicht das Recht der interessierten Parteien, Stellungnahmen zum Unionsinteresse einzureichen, doch die Europäische Kommission hält es aus Gründen der Verfahrenstransparenz für angemessen, dieses Versäumnis zu beheben und gibt mit Bekanntmachung 2020/C 428/14 vom 11. Dezember 2020 die Änderungen bekannt.

Die Frist für die Übermittlung von Informationen über die Bewertung des Unionsinteresses endet 37 Tage nach Veröffentlichung der erwähnten Bekanntmachung.

Stand: