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Feinpapier, gestrichen

Antidumpingverfahren, Antisubventionsverfahren

Produkt

gestrichenes Feinpaier, d.h. ein- oder beidseitig gestrichenes Papier oder Pappe (ohne Kraftpapier bzw. - papppe) in Bögen oder rollen mit einem Quadratmetergewicht von 70g bis 400g und einem (nach der Norm ISO 2470-1 gemessenen) Weißgrad über 84

Land

China

KN-Code

ex 4810 13 20, ex 4810 13 80, ex 4810 14 20, ex 4810 14 80, ex 4810 19 10, ex 4810 19 90, ex 4810 22 10, ex 4810 22 90, ex 4810 29 30, ex 4810 29 80, ex 4810 92 10, ex 4810 92 30, ex 4810 92 90, ex 4810 99 10, ex 4810 99 30, ex 4810 99 90

Verwendung

für anspruchsvolle Druckerzeugnisse (Zeitschriften, Werbematerialien, Broschüren, Bücher, Kataloge, etc.)

Kläger 

Europäischer Verband der Feinpapierhersteller - CEPIFINE

Chronologie Antidumpingverfahren

Einleitung:

Bekanntmachung 2010/C 41/06 vom 18. Februar 2010

Einführung vorläufiger Antidumpingzölle:

Verordnung (EU) 1042/2010 vom 16. November 2010

Einführung endgültiger Antidumpingzölle:

Durchführungsverordnung (EU) 451/2011 vom 6. Mai 2011

Beibehaltung Antdumpingmaßnahmen nach Auslaufüberprüfung:

Durchführungsverordnung (EU) 2017/1188 vom 3. Juli 2017

Beibehaltung der Antidumpingmaßnahmen nach einer Auslaufüberprüfung

Gegen Einfuhren von gestrichenem Feinpapier (GFP) der Tarifnummer ex 4810 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumping- bzw. Antisubventionsmaßnahmen. Im Mai 2016 wurde auf Antrag einer Gruppe von EU-Herstellern eine Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen, mit dem Ziel der Weitergeltung dieser, eingeleitet.

Bei der Untersuchung der Europäischen Kommission wurde festgestellt, dass sich die Unionsindustrie durch die bestehenden Maßnahmen von früherem Dumping und Subventionierungen erholen konnte. In Anbetracht der anhaltenden rückläufigen Nachfrage nach gestrichenem Feinpapier und der hohen Umstrukturierungskosten, was sich beides erheblich auf die Rentabilität auswirkte, befindet sich die Unionindustrie nach wie vor in einer prekären Lage. Zudem schlussfolgerte die Kommission angesichts der beträchtlichen verfügbaren Produktionskapazität in China sowie der Kapazitätsreserven und der Attraktivität des Unionsmarktes (die EU ist der weltweit größte Markt für GFP), dass ein Außerkrafttreten der bestehenden Maßnahmen zu einem Anstieg der Ausfuhren aus China in die Union führen wird.

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2017/1188 die Beibehaltung der Antidumpingmaßnahmen und mit Durchführungsverordnung (EU) 20171187 die Beibehaltung der Antisubventionsmaßnahmen jeweils in unveränderter Höhe bekannt. Beide Verordnungen wurden im Amtsblatt L 171 vom 4.7.2017 veröffentlicht. Beide Verordnungen treten mit 5.7.2017 in Kraft und gelten wieder für die Dauer von fünf Jahren.

Von den Antidumping- bzw. Antisubventionsmaßnahmen ausgenommen sind:

  • Rollenware für Rotationsdruckmaschinen (Rollenware für Rotationsdruckmaschinen ist definiert als Papier, das bei Prüfung nach der Prüfnorm ISO 3783:2006 (Bestimmung der Rupffestigkeit — beschleunigtes Verfahren mit dem IGT-Prüfgerät (elektrische Ausführung)) einen Wert von unter 30 N/m in Querrichtung und von unter 50 N/m in Laufrichtung erzielt)
  • Multiplexpapier und Multiplexpappe 


Chronologie Antisubventionsverfahren

Einleitung:

Bekanntmachung 2010/C 99/13 vom 17. April 2010

Einführung endgültige Antisubventionszölle:

Durchführungsverordnung (EU) 452/2011 vom 6. Mai 2011

Beibehaltung Antisubventionsmaßnahmen nach Auslaufüberprüfung:

Durchführungsverordnung (EU) 2017/1187 vom 3. Juli 2017

Beibehaltung der Antisubventionsmaßnahmen nach einer Auslaufüberprüfung

siehe Antidumpingverfahren


 

Stand: