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Corona-Kurzarbeit

Informationen zu den wichtigsten Bestimmungen für Unternehmen

Corona-Kurzarbeit Phase 4

Für die Corona-Kurzarbeit Phase 4, gültig von 1.4.2021 bis 30.6.2021, haben sich die Sozialpartner auf eine neue Kurzarbeitsvereinbarung geeinigt. Diese gilt für alle Kurzarbeitsprojekte ab 1.4.2021 und entspricht im Wesentlichen der bis 31.3.2021 geltenden Kurzarbeit Phase 3.

Die Eckpunkte der Kurzarbeit Phase 4:

  • Nettoersatzrate bleibt bei 80 % bis 90 %.
  • Die Arbeitszeit kann im Normalfall auf bis zu 30 % reduziert werden. In besonders begründeten Fällen ist auch eine Unterschreitung dieser Mindestarbeitszeit möglich.
  • Die Erleichterungen für vom Lockdown betroffene Branchen bleiben bestehen, z.B. weiterhin Entbindung von der Steuerberaterpflicht bei Unternehmen, die im Lockdown sind oder nur für die Zeit des Lockdowns Kurzarbeit beantragen.

Für Kurzarbeitsanträge ab 1.4.2021 sind ausschließlich die Sozialpartnervereinbarungen für die Phase 4 (Formularversion 9) zu verwenden.

Übersicht: Unterschiede Phase 4 gegenüber Phase 3 (PDF)


Weiterbildungsoffensive während der Kurzarbeit Phase 4 zur besseren Nutzung des attraktiven Förderangebots

Für Weiterbildungen während Kurzarbeit steht ein attraktives Förderangebot zur Verfügung. Betriebe erhalten die Personalkosten für Weiterbildungen, die während der Ausfallzeit stattfinden, über die Kurzarbeitsbeihilfe voll ersetzt. Die Kosten der Aus- und Weiterbildungskurse werden zu 60 % gefördert, bei Lehrlingen zu 75%. AMS-Detailinfos

Antragstellung auf Kurzarbeit

Kurzarbeitsprojekte Phase 3: Für Erst- und Verlängerungsbegehren endete ebenso wie für Änderungsbegehren die Frist am 31.3.2021.

Kurzarbeitsprojekte Phase 4: Begehren betreffend die Kurzarbeitsphase 4 können ab 6.4.2021 gestellt werden. Die Frist für die rückwirkende Antragstellung für Projekte mit einem Beginn ab 1.4.2021 läuft bis 5.5.2021. Danach gilt während des Lockdowns eine rückwirkende Antragsfrist von zwei Wochen. Ab Aufhebung des Lockdowns sind Begehren (Erst- und Verlängerungsbegehren) vor Beginn der Kurzarbeit einzubringen.  

Hinweis: Auf Grund der Komplexität kommt es immer wieder zu Fehlern, die dazu führen, dass sich die Auszahlung der Kurzarbeitsbeihilfe verzögert oder im schlimmsten Fall nicht erfolgen kann. Um eine rasche Bearbeitung der Kurzarbeitsfälle zu ermöglichen, finden Sie eine Checkliste (PDF) zur Vermeidung der am häufigsten auftretenden Fehler.  

Angesichts der aktuellen, schwer absehbaren Entwicklungen ist es im Übrigen zweckmäßig, Kurzarbeit für den maximal möglichen Zeitraum der Kurzarbeitsphase 4 (30.6.2021) zu beantragen. 

Kurzarbeitsbonus 

Für Betriebe in Branchen, die seit November durchgehend geschlossen sind, gibt es den Kurzarbeitsbonus von insgesamt bis zu EUR 1.000. Er soll Betrieben die etwa aus Urlaubsansprüchen erwachsenen Mehrkosten und deren Beschäftigten die Einkommensverluste, unter anderem durch das entfallene Trinkgeld, ausgleichen und ist in der Kurzarbeitsrechnung für den Monat März 2021 (Kurzarbeitsphase 3) geltend zu machen. Die Abrechnung ist dem AMS bis zum 28.4.2021 via eAMS-Konto zu übermitteln. BMA-Detail-Info


FAQ - Fragen und Antworten zur Kurzarbeit vom 1.4. bis 30.6.2021

Stand: 1.4.2021 | 17:00 Uhr
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