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Verbot von Einwegprodukten aus Plastik kommt 2021

Die europäische Union versucht, die Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt, insbesondere die Meeresumwelt, zu vermeiden bzw. zu verringern.  Wie das konkret geschehen soll, ist in einer Richtlinie geregelt. Nachdem die Richtlinie im März vom europäischen Parlament angenommen wurde, hat vor wenigen Tagen auch der europäische Rat der Richtlinie seine Zustimmung erteilt.

Die Richtlinie enthält ein Verbot von folgenden Einwegprodukten aus Kunststoff :

Besteck (Gabeln, Messer, Löffel, Essstäbchen); Teller: Wattestäbchen; Trinkhalme; Rührstäbchen; Luftballonstäbe; Getränkebehälter aus expandiertem Polystyrol einschließlich ihrer Verschlüsse und Deckel;  Getränkebecher aus expandiertem Polystyrol einschließlich ihrer Verschlüsse und Deckel;

Weiters Lebensmittelverpackungen aus expandiertem Polystyrol für Lebensmittel, die dazu bestimmt sind, unmittelbar vor Ort verzehrt oder als Take-away-Gericht mitgenommen zu werden, in der Regel aus der Verpackung heraus verzehrt zu werden und ohne weitere Zubereitung wie Kochen, Sieden oder Erhitzen verzehrt werden können – einschließlich Verpackungen für Fast Food oder andere Speisen zum unmittelbaren Verzehr – ausgenommen Getränkebehälter, Teller sowie Tüten und Folienverpackungen mit Lebensmittelinhalt.

Die Richtlinie enthält auch die Bestimmung, dass bis 2030 Getränkeflaschen zu mindestens 30 % aus recyceltem Kunststoff bestehen müssen und bis 2025 zu mindestens 25 %. Bis 2029 müssen  90 % der Kunststoffflaschen getrennt gesammelt werden.

Die Richtlinie wird in den nächsten Wochen im Amtsblatt veröffentlicht. Zwei Jahre später treten die meisten Bestimmungen in Kraft.  

Weitere Informationen:
Servicezentrum,
T: 05 90904 DW 741