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Bezirksobfrau Martina Entner

Sprechtag: jeweils dienstags von 12 bis 13 Uhr!

Bezirksobfrau Martine Entner
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Bezirksobfrau und Vizepräsidentin Mag.(FH) Martina Entner

Ich bin seit 1. August 2016 Obfrau des Bezirkes Schwaz. Mein Unternehmen ist das Hotel "Entners am See“ in Pertisau.

Mein Team und ich kümmern uns um die Anliegen der Wirtschaft in unserem Bezirk. Gerne nehme ich mir Zeit für Ihre Fragen und Probleme. Mein Sprechtag findet jeden Dienstag von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Bitte melden Sie sich bei der Wirtschaftskammer Schwaz unter T 05 90 90 5-3710 dazu an.

Hier können Sie meinen aktuellen Kommentar aus der Tiroler Wirtschaft lesen:

Gewerbeordnung hängt in den Seilen

Die fertig verhandelt geglaubte Gewerbeordnung hängt in den Seilen. Das ist schlecht. Ich bekenne mich zu einer Reform der Gewerbeordnung. Während aber die Kritiker der Gewerbeordnung öffentlichkeits-wirksam immer von einem ‚Zuviel‘ warnen – das es zugegebenermaßen auch geben kann –, sind sie für die Nachteile der von ihnen geforderten radikalen Öffnung völlig blind. Es braucht die goldene Mitte und keine kurzsichtige Veränderung mit der Brechstange. Schon derzeit stehen 80 gebundene Gewerbe 440 freien Gewerben gegenüber. Und, man darf die Reform der Gewerbeordnung nicht nur aus der Sicht des Gewerbeantrittes sehen. Das ist nur für einige wenige ein Problem. Viel lieber wäre mir, wenn die neue Gewerbeordnung Entlastungen für die Betriebe beim Betriebsanlagenrecht bringen würde.

Was eine schrankenlose Zugangs-Liberalisierung bedeutet, zeigt das Beispiel Deutschland: Dort ist nach einer radikalen Streichung regulierter Gewerbe vor mehr als zehn Jahren die Zahl der Lehrbetriebe drastisch zurückgegangen. Und auch die Klein und Mittelbetriebe in Deutschland werden immer weniger. Der Trend in Deutschland geht ganz eindeutig zu nur mehr Groß- oder zu nur mehr Ein-Personen-Unternehmen. Das ist nicht erstrebenswert. Das müssen wir verhindern. Von diesen Konsequenzen reden die Turbo-Liberalisierer nie. Unserer wirtschaftliches Rückgrat sind die oftmals familiär geführten Klein- und Mittelbetriebe. Die sind flexibel und stehen zum Standort. Diese Betriebe müssen wir mit der neuen Gewerbeordnung entlasten.