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Bezirksobmann Martin Hirner

Ich setze mich für Ihre Interessen ein.

Obmann Martin Hirner
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Meine kaufmännische Ausbildung absolvierte ich bei der Firma Spar. Danach wechselte ich zur Tirol Milch, wo ich für die nationale und internationale Markteinführung von „Latella“ zuständig war. 1994 gründete ich meine eigene Firma Berg Bauer, wo mittlerweile 28 Mitarbeiter beschäftigt sind. Zwei Mal wurde ich als Jungunternehmer des Jahres ausgezeichnet.

Durch die Gründung der Firma Berg Bauer konnten einige Tiroler Sennereien vor der Schließung bewahrt werden. So konnten die Betriebe ihre Eigenständigkeit erhalten. Heute sind diese Betriebe alle zertifiziert und in einem Top-Zustand. Mit diesen Sennereien war Berg Bauer Vorreiter für die Entwicklung der Heumilch sowie auch im BIO-Bereich. Ähnliche Initiativen bräuchten wir auch heute in vielen Sparten der Wirtschaft.

Seit dem Jahr 2000 bin ich Funktionär in der Wirtschaftskammer Tirol, in verschiedenen Funktionen,  tätig. 2005 wurde ich zum Bezirksobmann-Stellvertreter gewählt, seit 2010 bin ich Bezirksobmann der WK Kufstein.

Ein Anliegen ist mir die Akzeptanz der Lehrlingsausbildung. Im Bezirk Kufstein haben wir viele international tätige Unternehmen, die allesamt Fachkräfte brauchen. Außerdem liegt mir der Bürokratieabbau am Herzen, denn durch die vielen Hürden verlieren die Unternehmer langsam die Lust an der Selbständigkeit.


Hier können Sie meinen aktuellen Kommentar aus der Tiroler Wirtschaft lesen:

Regionalität leben (2.November 2017)

Jeder spricht davon, eingesetzt werden sie jedoch viel zu wenig – die regionalen, saisonalen Produkte der Landwirtschaft. Deshalb wollen wir als Wirtschaftskammer Kufstein das Thema „Regionalität" stärker in den Mittelpunkt rücken. Bei einem Besuch in der Steiermark haben wir uns bei Agrarlandesrat Johann Seitinger über die dortige positive Entwicklung in den letzten Jahren informiert und positive Beispiele angeschaut. In der Steiermark war es der politische Wille, die eigenen Produkte intensiver im Tourismus zu vermarkten. Nach nunmehr 15 Jahren ist es so, dass Gastronomen und Veranstalter keine gute Reputation haben, wenn sie in der Küche nicht zum Großteil auf Produkte aus der Region setzen. Dabei geht es nicht nur um Milch und Milchprodukte, sondern auch um Fleisch, Gemüse und Säfte, aber auch die regionale Vergabe von Aufträgen. Bei uns in Tirol ist die Vielfalt in der Landwirtschaft zwar nicht so groß, trotzdem muss jedem Gastronomen bewusst sein, dass es einen florierenden Tourismus nur im Doppelpack mit der intakten Landwirtschaft gibt. Speziell beim Einkaufen im Großhandel bietet sich für jeden Einzelnen die Gelegenheit, den vielpropagierten stolzen und ehrlichen Tiroler herauszukehren und trotz Mehrkosten zum heimischen Produkt zu greifen. Es gibt Beispiele einzelner Gastronomen, die beweisen, dass man mehr erwirtschaften kann, wenn dem Gast mitgeteilt wird, woher die Produkte kommen. Wer als Gastronom immer nur Schnäppchen einkauft, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er Gäste ins Haus holt, die ebenfalls auf Schnäppchenjagd sind und sich abdrehen, sobald ein anderes Angebot lockt.