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Sparte Industrie

Betrieb | Umwelt | Energie

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09.06.2026

1. Studie Erneuerbarer Energiepotentiale in Österreich für 2030 und 2040

Eine neue Studie im Auftrag des Klima- und Energiefonds untersucht, die Potenziale erneuerbare Energien in Österreich bis 2030 und 2040. Erstellt wurde die Analyse unter Leitung des AIT Austrian Institute of Technology gemeinsam mit dem Umweltbundesamt, TU Wien, AEE INTEC und Energiewerkstatt. Ziel war es, eine methodisch einheitliche und räumlich hochauflösende Entscheidungsgrundlage für Energiepolitik, Raumplanung und Investitionen zu schaffen. Die Ergebnisse werden zusätzlich über ein öffentlich zugängliches Web-GIS bis auf Gemeindeebene dargestellt. 

Untersucht wurden sieben Technologiefelder: Photovoltaik, Wasserkraft, Windenergie, tiefe Geothermie, Bioenergie, Solarthermie sowie Umweltwärme und Abwärme. Zusätzlich wurde die künftige Energienachfrage berücksichtigt. Die Studie unterscheidet zwischen technischen und realisierbaren Potenzialen und betrachtet dabei auch wirtschaftliche, technologische, gesellschaftliche, klimatische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen. 

Die Studie sieht besonders hohe Potenziale bei Photovoltaik und Windenergie. Photovoltaik kann bis 2040 einen Beitrag von über bzw. rund 50 TWh pro Jahr leisten, insbesondere auf Gebäuden und bereits versiegelten Flächen. Windenergie erreicht je nach Entwicklungspfad bis zu rund 42 TWh pro Jahr. Wasserkraft bleibt eine tragende Säule der Stromversorgung; zusätzliche Beiträge ergeben sich vor allem durch Neubauten und Optimierungen bestehender Anlagen mit bis zu rund 10 TWh pro Jahr. 

Für die Wärmewende hebt die Studie vor allem Umweltwärme, oberflächennahe Geothermie und Abwärme hervor. Luftwärme und oberflächennahe Geothermie können jeweils bis zu rund 20 TWh pro Jahr beitragen, vor allem in Kombination mit Wärmepumpen, Gebäudesanierung und geeigneten Nah- und Fernwärmenetzen. Solarthermie weist bis 2040 ein realisierbares Potenzial von bis zu 13 TWh pro Jahr auf. Bioenergie bleibt ein wichtiger Bestandteil des Energiesystems; das realisierbare Potenzial wird für 2040 mit rund 59 bis 72 TWh pro Jahr angegeben.
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2. Führungsseminar: Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor, 26.-29.8.26, Hilti Campus, Schaan

Im Rahmen einer Kooperation zwischen Hilti und der Universität St. Gallen wurde das Führungsseminar „Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor“ entwickelt, das vom 26.–29. August 2026 auf dem Hilti Campus in Schaan stattfindet. 

Das Führungsseminar richtet sich an Manager:innen, Senior Manager sowie Mitglieder der Unternehmensleitung und beschäftigt sich mit der zentralen Frage: „Nachhaltig und profitabel – wie funktioniert das in der Praxis?“ 

Mit einem klaren Fokus auf die strategische Umsetzung in Unternehmen geben Referent:innen aus Wirtschaft und Wissenschaft praxisnahe Einblicke.  

Als Dankeschön für die Bewerbung bieten die Veranstalter den Mitgliedern der WKV einen Rabatt von 20 % auf die Teilnahmegebühr an. Hierfür kann bei der Anmeldung im dritten Schritt im Textfeld „Ihre Nachricht“ folgender Code eingegeben werden: WKV20 

Alle Details sowie die Anmeldung unter folgendem Link: Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor. 

3. PPWR Praxis: Wie die EU-Verpackungsverordnung in der Lieferkette wirklich umgesetzt wird, 15.6.2026, 14:00 Uhr, WKV Feldkirch

Am 12. August 2026 kommt die EU-Verpackungsverordnung (Verordnung EU 2025/40, PPWR) zur Anwendung. Für jeden Betrieb, der Verpackungen herstellt, befüllt oder in Verkehr bringt, gelten ab diesem Stichtag neue Pflichten für Verpackungen und verpackte Ware wie Kennzeichnungspflichten, Substanzbeschränkungen, eine Konformitätserklärung (DoC) und technische Dokumentation. 

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg lädt zu einem praxisorientierten Webinar ein: Drei Vorarlberger Industriebetriebe - ALPLA, RAUCH Fruchtsäfte und RONDO GANAHL - legen entlang konkreter Beispiele aus ihrer Lieferkette offen, wie sie die Umsetzung angehen. 

Was Sie erwartet:

  • Klarheit über Rollen und Verpflichtungen in der Lieferkette
  • Konkrete Beispiele für Konformitätserklärung und Datenweitergabe
  • Konkrete Handlungsempfehlungen für die Vorbereitung bis 12. August 2026 sowie für die späteren Stufen ab 2030 

Details und Anmeldung