NIS2, Förderungen und weitere hilfreiche Infos.
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Mit dem neuen NISG 2026 (Netz- und Informationssicherheitsgesetz 2026) setzt Österreich die EU-weite Cybersicherheits-Richtlinie NIS-2 um.
Ab 1. Oktober 2026 gelten damit für zahlreiche Unternehmen in gesellschaftlich relevanten Sektoren – etwa Energie, Transport, Abfallwirtschaft oder digitale Infrastruktur – verbindliche Mindeststandards für Cybersicherheit sowie klare Meldepflichten bei Sicherheitsvorfällen.
Betroffen sind insbesondere mittlere und große Unternehmen, doch auch kleine Unternehmen können unter die neuen Regelungen fallen, etwa als Anbieter digitaler Infrastruktur oder als Lieferanten und Dienstleister von NIS-2-Unternehmen. Zudem besteht für erfasste Unternehmen eine Registrierungspflicht bis spätestens 31.12.2026.
Der WKO Onlineratgeber bietet eine erste Einschätzung, ob Ihr Unternehmen von den Regelungen erfasst ist und was konkret zu tun ist.
Nutzen Sie die Förderung der Digitalisierungsoffensive KMU.Digital.
Aktuelle Warnungen zu schwerwiegenden Sicherheitslücken stellt das nationale Computer Emergency Response Team (CERT) zur Verfügung – auch als Feed bzw. E-Mail-Abo. Sowie
Einschätzung der aktuellen Cyber-Sicherheitslage in Deutschland des deutschen BSI.
- Informationen zur Stärkung der Cybersicherheit in Ihrem Unternehmen finden Sie unter www.it-safe.at (Checklisten, Online-Ratgeber, Webinare, Sicherheitshandbücher, etc.)
- cert.at
- Auflistung bewährter Maßnahmen zur Stärkung der Cyber-Resilienz von ENISA und CERT-EU
- "Shields Up": Empfehlungen der US cyber defense agency CISA zur Verbesserung der Reaktion auf Vorfälle, sowie Minimierung der Tragweite im Falle eines erfolgreichen Angriffs (Englisch)
- Anlaufstelle Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz (z.B. NIS Fact Sheet Sicherheitsmaßnahmen für Betreiber wesentlicher Dienste)