Umbau statt Neubau: Rosenalmbahn wird umfassend modernisiert
Rosenalmbahn
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Bei einem Seilbahnprojekt entsteht ein großer Teil der Emissionen durch den Neubau der Gebäude und Fundamentierungen. Bei der neuen Rosenalmbahn wurde zwar die komplette Seilbahntechnik, Elektronik, die Gondeln sowie der Einstieg auf einen barrierefreien Level-Walk-in erneuert, jedoch ganz gezielt in die bestehende Gebäudeinfrastruktur integriert und auch die bestehende Trasse weiterhin genutzt. Dadurch konnte der überwiegende Anteil der CO₂-Emissionen im Vergleich zu einem kompletten Neubau eingespart werden. Die Rosenalmbahn in Zell am Ziller wurde im Sinne eines „Retrofits“ modernisiert – also nachhaltig und ressourcenschonend. Die Maßnahmen umfassen einen barrierefreien Level-Walk-in für komfortables Ein- und Aussteigen, moderne 8er-Kabinen des Typs Omega IV/8, eine vollständig erneuerte elektronische Steuerung sowie gezielte Optimierungen der Stationen. Insgesamt beläuft sich die Investition auf rund 9 Millionen Euro. Die bewährte Streckenführung in zwei Sektionen auf die Rosenalm bleibt unverändert bestehen. Gleichzeitig werden die Stationen gezielt modernisiert, um Abläufe zu optimieren und den Gesamteindruck der Anlage weiter aufzuwerten. Mit dem Ansatz „Umbau statt Neubau“ verbinden die Zeller Bergbahnen ökologische Verantwortung mit technischer Weiterentwicklung – und setzen damit ein klares Zeichen für nachhaltige Investitionen im alpinen Tourismus.