Frühling, Gemeinschaft und ganz viel Grätzl-Liebe im Servitenviertel
Lesedauer: 3 Minuten
Strahlender Sonnenschein, gute Stimmung und ein Viertel, das zusammenhält: Am 9. Mai ging das Frühlingsfest im Servitenviertel bereits in die dritte Runde – und zeigte einmal mehr, wie besonders dieses Grätzl ist. Rund 2.500 Besucher:innen flanierten durch die autofreie Servitengasse und genossen einen entspannten Samstag voller Musik, Genuss und persönlicher Begegnungen.
Was das Fest so einzigartig macht? Ganz klar: die enge Zusammenarbeit der fast 50 lokalen Betriebe und Institutionen. Zahlreiche Unternehmen aus dem Viertel haben gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt – und damit eindrucksvoll bewiesen, wie viel möglich ist, wenn man an einem Strang zieht.
Ob kulinarische Kostproben, kreative Mitmachstationen oder spannende Einblicke in die Betriebe – hier präsentierte sich das Servitenviertel als lebendige Gemeinschaft, in der jede und jeder seinen Beitrag leistet.
Beim Bummeln durch die Gasse gab es für Groß und Klein viel zu entdecken: Kinder haben bei Joseph Brot gebacken, bastelten eifrig oder versuchten ihr Glück beim Glücksrad, während Erwachsene bei den G’Schichten aus dem Servitenviertel ins Gespräch kamen, sich beraten ließen oder bei einem Glas Wein mit Unternehmer:innen aus dem Viertel austauschten. Auch der von den Alpine Foxes geführte Rundgang durch das Grätzl bot neue Perspektiven und spannende Einblicke.
Ein echtes Highlight war das große Glücksrad mit über 1.000 Preisen, großzügig zur Verfügung gestellt von den teilnehmenden Betrieben – eine charmante Idee, die nicht nur für Begeisterung sorgte, sondern auch die Besucher:innen direkt in die Geschäfte führte und so die lokale Wirtschaft stärkte.
Für den passenden Soundtrack sorgten die Jazzophoniker, die als mobile Band durch die Gassen zogen und das Viertel in eine offene Bühne verwandelten. Dazu luden Gastronomiebetriebe mit Kostproben und Spezialitäten zum Verweilen ein, während die Fotobox für bleibende Erinnerungen an einen rundum gelungenen Tag sorgte.
Dass dieses Fest so reibungslos über die Bühne ging, ist kein Zufall: Hinter den Kulissen wurde monatelang an der Umsetzung gearbeitet. Der Unternehmensverein IG Servitenviertel unter der Leitung von Peter Grell sowie die Organisation durch Marie Béatrice Fröhlich (Agentur Zur Brieftaube) machten das Frühlingsfest gemeinsam mit den zahlreichen persönlich involvierten Unternehmer:Innen einmal mehr zu einem echten Gemeinschaftsprojekt. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Bezirksvorstehung Alsergrund und die Wirtschaftskammer Wien.
Das Ergebnis: ein Fest, das nicht nur den Frühling gefeiert hat, sondern vor allem das, was das Servitenviertel ausmacht – Zusammenhalt, Engagement und die Freude daran, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
Das Servitenviertel und seine Dorfatmosphäre haben sich in den letzten Jahren zum Mittelpunkt der Rossau entwickelt. Rund um die Kirche bildet sich das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben. Mit dem Frühlingsfest hat sich mittlerweile eine Tradition entwickelt, die dieses besondere Flair zelebriert. So, wie es hier gelebt wird, wünscht man sich das Zusammenleben von Wirtschaft und Anrainern. Ich für meinen Teil freue mich schon auf das nächste Jahr.
Vera Schmitz
WK-Wien Bezirksobfrau Alsergrund
Gruppenbild (v.l.n.r.): Gabriele Taschler und Vera Schmitz (WKOimBezirk), Saya Ahmad, (Bezirksvorsteherin), Christopfer Grass & Peter Grell (IG Servitenviertel Vorstand), Marie Béatrice Fröhlich, (Zur Brieftaube Agentur), Eric Rubas (IG Spezialisten am Alsergund Obmann)