Pfand mit Mehrwert
Kunstprojekt setzt Zeichen auf der Lerchenfelder Straße
Lesedauer: 1 Minute
Die neuen „Pfandkellner:innen" verbinden Nachhaltigkeit, soziales Miteinander und kreative Stadtgestaltung in der Josefstadt und in Neubau.
Mit den neuen Pfandkellner:innen entlang der Lerchenfelder Straße setzen die IG Kaufleute Lerchenfelder Straße, die Bezirke Josefstadt und Neubau sowie Künstler GOLIF ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und sozialen Zusammenhalt.
Die künstlerisch gestalteten Objekte bieten Passant:innen die Möglichkeit, Pfandflaschen und Dosen unkompliziert und sichtbar abzustellen. Damit wird nicht nur ein bewusster Umgang mit Ressourcen gefördert, sondern auch Menschen unterstützt, die Pfand sammeln.
Das Projekt verbindet Kunst im öffentlichen Raum mit einem konkreten gesellschaftlichen Nutzen. Gerade in einer urbanen Einkaufsstraße zeigt die Initiative, wie innovative Ideen zu mehr Nachhaltigkeit und einem respektvollen Miteinander beitragen können.
„Die Pfandkellner:innen sind ein gelungenes Beispiel dafür, wie Wirtschaft, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung zusammenwirken können. Die Lerchenfelder Straße zeigt damit einmal mehr, wie engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer gemeinsam mit lokalen Partnern positive Impulse für das Grätzl setzen und die Attraktivität des Standorts stärken.
Judith Edelmann
WK Wien-Bezirksobfrau Josefstadt
Die Initiative wird in den kommenden Wochen durch weitere Aktivitäten ergänzt. Geplant sind unter anderem geführte Spaziergänge zum Thema Kreislaufwirtschaft sowie Workshops mit Schüler:innen aus dem 7. und 8. Bezirk.
Mit den Pfandkellner:innen erhält die Lerchenfelder Straße ein weiteres Beispiel dafür, wie lokale Wirtschaft, Kunst und gesellschaftliches Engagement gemeinsam innovative Lösungen für den urbanen Raum entwickeln können.
Titelbild (v.l.n.r.): Künstler Golif, Pia Saal und Lorena Riegler von Schlaweana Agency