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Sicherheit und Prävention
© Anita Bock | WKW

Sicherheit und Prävention: Gemeinsam Sicher

Bei der Infoveranstaltung in der LPD Wien bot sich die Gelegenheit, Einblick in die Polizeimaßnahmen und Präventionstipps zu bekommen. 

Lesedauer: 3 Minuten

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12.02.2026

Eine sichere Innere Stadt ist das Ziel, an dem viele arbeiten. Polizei, Bezirk, Wirtschaftstreibende arbeiten zusammen, um dieses Ziel zu erreichen. 

„Sicherheit lebt vom Austausch und vertrauensvoller Kooperation“, so General Dieter Csefan, Polizeivizepräsident. Er stellte bei seinem Vortrag seine Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität in den Mittelpunkt. Dort gab es in der Altersgruppe der 10 bis 14-jährigen im Zusammenhang mit Einbruchsdiebstählen einen signifikanten Anstieg in der Kriminalstatistik, die sonst sehr positiv bilanziert. 

Csefan berichtet, dass hier ein Maßnahmenkatalog erarbeitet wird, der verschiedene Behörden umfasst, sodass es schlussendlich gar nicht erst so weit kommt, dass diese Einbrüche begangen werden. 

Opernball

Die Einsatzleiter für die beiden Bälle, die in den kommenden Tagen stattfinden, berichteten über Sicherheitsmaßnahmen, die dazu ergriffen werden müssen, um den Personen- und Objektschutz zu gewährleisten. 

So wird die Oper mit Absperrgittern umstellt, Polizeipräsenz bei zwei Kundgebungen für Ordnung sorgen und der Ring kurzfristig ab 19 Uhr gesperrt sein. Hier gibt es Umleitungen für den Verkehr über den Schwarzenbergplatz und die 2-er-Linie. Die Tiefgarage Kärntner Straße wird durchgehend benutzbar sein. 

Akademikerball

Der Ball findet am 20.1.2026 statt. Seit einigen Jahren verläuft die Nacht des Balls bereits friedlich ohne große Zwischenfälle. Ob es daher ein Platzverbot gibt, wird noch geprüft. Fix ist, dass mindestens zwei Kundgebungen stattfinden werden. Demos müssen lediglich 48 Stunden im Vorhinein angemeldet werden. Die angezeigten Demos werden polizeilich begleitet, die Zugangsrouten gesichert. Es wird eine temporäre Verkehrssperre im Bereich Burgring erwartet. 

Hinweis
Tipp: Folgen Sie den Profilen der Polizei auf den Sozialen Medien.


Prävention Vorsorgen für den Ernstfall

Beim Businesstreffen wurde die Kriminalprävention vorgestellt. Diese wienweite Abteilung berät und schult Unternehmen, beispielsweise zum richtigen Vorgehen bei einem beobachteten Einbruch:

• Das Geschäft auf keinen Fall betreten
• Sofort die Polizei 133 verständigen
• Aufenthaltsort mitteilen
• Aus sicherer Distanz beobachten
• Auf geparkte Fahrzeuge achten
• Unternehmensinterne Vorschiften und Kommunikationswege beachten 

Diese Sicherheitsmaßnahmen helfen und schrecken ab: 
• Mechanische Sicherungen 
• Alarmanlagen und Außensirenen (sichtbar jedoch nicht in Reichweite, um vor Manipulation zu schützen)
• Am Abend die Kassa offen lassen. Leere Kassen werden von Tätern eher nicht zerstört.
• Privater Sicherheitsdienst 
• Aufmerksamkeit geschulter Mitarbeiter

Wie verhält man sich in einer gefährlichen Situation: 
• Abstand halten
• Ruhig und sachlich bleiben
• Das Gegenüber nicht zusätzlich reizen
• Auf Körpersprache achten
• Direkt um Hilfe bitten ( "Sie mit dem roten Pullover, bitte rufen Sie die Polizei")
• Lieber auf Dinge (Handy, Geld) verzichten, als Leben riskieren

Die Grätzelpolizei ist bereit, Infovorträge zu Sicherheitsthemen vor Ort in den Betrieben zu halten, um auf örtliche Gegebenheiten einzugehen. Bei Interesse kann man sich an die zuständigen Grätzelpolizisten der fünf Polizeiinspektionen der Inneren Stadt wenden: 
• PI Deutschmeisterplatz
• PI Goethegasse
• PI Kärntnertorpassage
• PI Brandstätte
• PI Laurenzerberg 

Titelbild (v.l.n.r.): Mag. Hofrat Klaus Schachner, Stadthauptmann, Dieter Steup, WK Wien Bezirksobmann, MMag. Markus Figl, Bezirksvorsteher, General Dieter CSEFAN, BA MA, Polizeivizepräsident.