Algerien: Ausbeutung des Zinkvorkommens
Joint Venture zwischen Algerien und Australien
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Algerien steht kurz vor dem Start eines großen neuen Bergbauprojekts: der Ausbeutung des Zink- und Bleivorkommens Tala Hamza–Amizour in der Wilaya Béjaïa. Das Projekt, dessen Investitionsvolumen auf USD 471 Mio. geschätzt wird, wird vom algerisch australischen Joint Venture Western Mediterranean Zinc umgesetzt.
Die Lagerstätte in Tala Hamza und Oued Amizour zählt zu den weltweit größten Vorkommen und belegt Platz 12 hinsichtlich der Reserven. Nach Angaben der Wilaya soll die Produktion in den kommenden Tagen beginnen. Geplant sind jährlich 170.000 Tonnen Zinkkonzentrat und 30.000 Tonnen Blei.
Das Projekt wurde kürzlich zwischen dem Wali von Béjaïa, lokalen Abgeordneten, Sonarem Generaldirektor Réda Belhadj und dem Projektleiter des Joint Ventures abgestimmt.
Für weitere Informationen steht das AußenwirtschaftsCenter Algier zur Verfügung.