Australien: 1,8 Mrd. Euro für Sydneys Abwasserinfrastruktur
Nach Umweltproblemen modernisiert New South Wales sein Abwassersystem und verschärft Vorgaben
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Die Regierung von New South Wales will im Zuge eines 10 Jahres Plans 1,8 Mrd. EUR in Sydneys Abwasserinfrastruktur investieren. In den letzten Jahren wurden an Sydneys Stränden vermehrt Ablagerungskugeln, bestehend aus fettsäurehaltigen Stoffen, geringen Mengen an Erdöl-Kohlenwasserstoffen, menschlichen Haaren und verschiedenen Fasern, angeschwemmt. Laut der NSW-Umweltschutzbehörde liegt der Ursprung der Debris Balls im Malabar-Abwasserbehandlungssystem von Sydney Water, welches das Abwasser im Süd-Westen der Stadt behandelt bzw. ins Meer leitet.
Geplant sind die Modernisierung der Abwasserinfrastruktur, sowie die Reduktion des in den Ozean eingeleiteten Abwassers. Außerdem soll die verstärkte Reinigung von Meereseinläufen und eine weitgehende Aufklärungskampagne zu Fetten, Ölen und Schmierstoffen zur Verbesserung der Abwasserqualität beitragen. Industriekunden sollten zudem in nächster Zeit mit strengeren Vorgaben rechnen.
Diese Entwicklung könnte neue Kooperations- und Markteintrittsmöglichkeiten für österreichische Unternehmen im Bereich Abwasser eröffnen.