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3D-Rendering eines Periskops, das aus Wasser auftaucht unter blauem Himmel mit Wolken
© Tatiana Shepeleva | stock.adobe.com

 Australien investiert 2,35 Mrd. Euro in U-Boot-Werft 

Großprojekt verspricht Aufschwung – Arbeitskräftemangel und begrenzte Produktionsleistung der US-Werften verursachen Probleme

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Australien Hochbau/Baustoffe Anlagenbau/Smart Factory
Stand: 02.03.2026

Der australische Premierminister Anthony Albanese hat am Sonntag eine Anzahlung von 2,35 Mrd. EUR für den Bau einer großen U-Boot-Werft in Osborne, Adelaide angekündigt - Teil eines 17,9 Mrd. EUR Plans. Mit der Investition sollen ca. 10.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Zusätzlich soll eine U-Boot-Basis an der Ostküste gebaut werden.

Von den 10.000 benötigten Arbeitsplätzen werden 4000 im Baubereich sein, zusätzlich zu 5500 dauerhaften Stellen. Für die neuen Arbeitsplätze ist eine Ausbildungs- und Trainingsakademie geplant, mit Kosten von etwa 1,19 Mrd. EUR.

Allerdings leidet Australien unter einem akuten Fachkräftemangel- in Südaustralien spricht man von 300.000 fehlenden Facharbeitskräften. Besonders betroffen davon ist Adelaide, da dort bereits große Infrastrukturprojekte laufen.

Die Vereinbarung, dass die USA drei atombetriebene U-Boote an Australien liefern, bleibt weiterhin bestehen und das Osborne-Projekt wird auch von Präsident Donald Trump unterstützt. Wenn auch die Vereinbarung aufrecht ist, bleiben Zweifel ob die USA ihrem Versprechen nachkommen können. Die US-Werften bauen aktuell nur 1,1 bis 1,2 Boote pro Jahr. Damit erfüllen die Werften nicht einmal die Bestellungen der eigenen US-Marine.  

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