E-Rechnung wird Pflicht
EU-Reform löst tiefgreifenden Wandel im Binnenmarkt aus
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Mit dem ViDA‑Paket führt die EU bis 2030 eine verpflichtende elektronische Rechnung im grenzüberschreitenden B2B‑Geschäft ein – viele Mitgliedstaaten ziehen jedoch bereits ab 2025/2026 vor. Unterschiedliche nationale Systeme wie Peppol, KSeF oder Factur‑X sorgen in der Übergangsphase für hohe Komplexität und stellen Unternehmen vor erhebliche technische und organisatorische Herausforderungen.
Für österreichische Exporteure entsteht damit akuter Handlungsbedarf: ERP‑Systeme müssen angepasst, neue Standards umgesetzt und mehrere Länderanforderungen parallel erfüllt werden. Gleichzeitig gewinnt Peppol als europäische Infrastruktur an Bedeutung – die Umstellung markiert eine grundlegende Transformation des Rechnungswesens und der steuerlichen Compliance.
Am 9. Juli 2026 findet eine Präsenzveranstaltung („Elektronische Rechnung in Österreich – Was Unternehmen jetzt tun müssen“)in der WKÖ zum Thema statt, bei der unter anderem Praxisbeispiele aus Deutschland und Belgien unter die Lupe genommen werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei AUSTRIAPRO, Dr. Gerhard Laga