Zum Inhalt springen
Eine große, beleuchtete Raffinerie mit verschiedenen Rohren, die horizontal und vertikal verlaufen. Der Himmel ist dunkel
© photollurg | stock.adobe.com

Griechenland: HELLENiQ Energy setzt auf erneuerbare Energien und Resilienz

Rekordergebnisse flexible Rohölversorgung und strategischer Ausbau von PV und Speicher

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
18.05.2026

HELLENiQ Energy setzt seinen Wachstumskurs fort und treibt gleichzeitig die Transformation hin zu einem integrierten Energieunternehmen mit starkem Fokus auf erneuerbare Energien und Energiespeicherung voran. Trotz geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich das Unternehmen optimistisch und erwartet für 2026 eine weitere Verbesserung der Ergebnisse. 

Im Bereich der erneuerbaren Energien verfügt der Konzern aktuell über 564 MW installierte Leistung, während sich 346 MW im Bau und weitere 400 MW in der Entwicklungsphase befinden. Ziel ist ein Ausbau auf 1,5 GW bis 2028 und 2 GW bis 2030. Parallel dazu gewinnen Speicherlösungen und hybride Energiesysteme zunehmend an Bedeutung, insbesondere um Herausforderungen durch schwankende Einspeisung und Abregelungen zu bewältigen. Aufgrund der Preisunterschiede im Tagesverlauf sieht das Unternehmen hier attraktive Renditechancen. 

Gleichzeitig blickt HELLENiQ Energy auf ein sehr starkes erstes Quartal 2026 zurück: Die vergleichbaren EBITDA stiegen um 63 % auf 293 Mio. Euro, getragen von einem robusten Raffineriegeschäft, Trading-Aktivitäten und der Integration von Energiesparten. Ohne geplante Wartungsarbeiten hätte das Ergebnis sogar bei rund 400 Mio. Euro gelegen. 

Ein zentraler Meilenstein war die erfolgreiche Umsetzung des Großprojekts in der Raffinerie Aspropyrgos, der größten Wartungsmaßnahme der letzten Jahrzehnte. Die Arbeiten wurden planmäßig, im Budget und unter hohen Sicherheitsstandards abgeschlossen. Dadurch sind stabile Betriebsbedingungen für die kommenden Jahre gesichert. 

Die Investitionen werden sich auch nachhaltig auszahlen: Ab 2026 werden jährliche Einsparungen von mindestens 10 Mio. Euro sowie eine Reduktion der CO₂-Emissionen um rund 35.000 Tonnen erwartet. Zusätzlich soll die Modernisierung der Anlagen die Profitabilität weiter steigern. 

Im klassischen Raffineriegeschäft profitiert der Konzern weiterhin von einem günstigen Marktumfeld. Die Margen sind deutlich gestiegen und unterstützen die starke Ertragslage. Gleichzeitig hat HELLENiQ Energy flexibel auf geopolitische Verwerfungen reagiert und die Rohölversorgung erfolgreich diversifiziert.

Lieferausfälle, insbesondere aus dem Irak, konnten rasch durch Importe aus Nordamerika, Norwegen und Lateinamerika ersetzt werden, wodurch die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet war.

Weitere interessante Artikel
  • Schiff im Hafen von Thessaloniki
    Griechenland: Großprojekt „Erweiterung von Pier 6“ am Hafen Thessaloniki gestartet
    Weiterlesen
  • Das Foto zeigt ein langgestrecktes, rechteckiges Gebäude mit vielen gleichmäßigen Säulen entlang der Längsseite und einem roten Satteldach. Das Gebäude liegt inmitten einer dicht bebauten Stadt mit mehrstöckigen Häusern in unterschiedlichen Farben und Bauweisen. Im Vordergrund befinden sich Bäume und Grünflächen
    Griechenland zwischen Touristenboom und Nachhaltigkeit
    Weiterlesen
  • Roboter und Maschinen in Fertigungshalle
    Griechenland: Metlen baut Galliumproduktion auf
    Weiterlesen