Griechenland 2025 war Tourismus-Wachstumsjahr
23,6 Mrd. Euro Einnahmen und steigende Besucherzahlen bestätigen die positive Entwicklung des Sektors
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Griechenland blickt auf ein außerordentlich erfolgreiches Tourismusjahr 2025 zurück. Nach vorläufigen Daten der Bank of Greece stiegen die Einnahmen aus dem Tourismus auf 23,6 Mrd. Euro, ein deutliches Plus von 9,4 % im Vergleich zu 2024.
Gleichzeitig reisten 37,98 Mio. Besucher ins Land – ein Anstieg von 5,6 %, ohne Kreuzfahrtgäste.
Dass die Einnahmen wesentlich stärker zulegten als die Besucherzahlen, zeigt klar, dass Reisende im Durchschnitt mehr ausgaben und Griechenland seine Position als hochwertiges Reiseziel weiter festigen konnte.
Tourismusministerin Olga Kefalogianni sprach vom „besten Jahr aller Zeiten“ und betonte, dass erstmals ein deutlich höheres Einnahmenwachstum im Vergleich zum Ankunftszuwachs erreicht wurde – ein eindeutiges Zeichen für qualitative Fortschritte im gesamten Tourismussektor.
Auch die wichtigsten Herkunftsmärkte entwickelten sich positiv:
- Deutschland: 5,95 Mio. Besucher (+10,2 %), 3,78 Mrd. € Einnahmen (+2,2 %)
- Vereinigtes Königreich: 4,89 Mio. Besucher (+7,6 %), 3,74 Mrd. € Einnahmen (+18,5 %)
- USA: 1,55 Mio. Besucher (+0,2 %), 1,72 Mrd. € Einnahmen (+8,5 %)
Die durchschnittlichen Ausgaben pro Reise erhöhten sich um 3,8 % – ein weiterer Hinweis auf die qualitative Weiterentwicklung des griechischen Tourismus.
Auch wirtschaftlich bleibt der Sektor von zentraler Bedeutung: Die Reiseverkehrsbilanz erreichte 2025 einen Überschuss von 20,25 Mrd. Euro und verbesserte sich damit spürbar gegenüber 2024. Die Tourismuseinnahmen deckten nahezu 60 % des Warenhandelsdefizits und machten 89 % der Nettoerlöse aus Dienstleistungen aus – ein klarer Beleg dafür, dass der Tourismus die wichtigste Devisenquelle des Landes bleibt.
Für 2026 zeigt sich die griechische Regierung optimistisch. Erste Zahlen deuten darauf hin, dass sich der positive Trend fortsetzen wird. Besonders hervorzuheben ist, dass Griechenland seinen Kurs hin zu einem hochwertigen, nachhaltigen und widerstandsfähigen Tourismusmodell weiter stärkt – mit stärkerem Fokus auf Wertschöpfung pro Gast statt auf reinen Besucherzahlen.
Quelle: news.gtp.gr/