Griechenland: Metlen baut Galliumproduktion auf
Schlüsselinvestition für kritische Rohstoffe stärkt Industrie und EU-Autonomie
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Die griechische Regierung hat eine bedeutende Industrieinvestition der Metlen Group im Bereich kritischer Rohstoffe genehmigt. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer Galliumproduktion mit einem Gesamtvolumen von 340 Millionen Euro, die durch Fördermittel und steuerliche Anreize in Höhe von 118 Millionen Euro unterstützt wird.
Gallium ist ein Schlüsselrohstoff für zahlreiche Zukunftstechnologien, darunter Halbleiter, Anwendungen der künstlichen Intelligenz, Verteidigungssysteme sowie moderne Photovoltaiklösungen. Mit dem Projekt soll Griechenland künftig in der Lage sein, den gesamten Bedarf der Europäischen Union zu decken. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Verringerung strategischer Abhängigkeiten und zur Stärkung der europäischen Versorgungssicherheit geleistet.
Das Vorhaben steht im Einklang mit den Zielen der EU zur Sicherung kritischer Rohstoffe und zur Förderung strategischer Autonomie. Gleichzeitig stärkt es die Resilienz der europäischen Industrie gegenüber geopolitischen Risiken und globalen Lieferkettenstörungen.
Auch auf nationaler Ebene hat die Investition große Bedeutung: Sie trägt zur Stärkung der industriellen Basis Griechenlands, zur Schaffung von Arbeitsplätzen mit hoher Wertschöpfung und zur technologischen Weiterentwicklung des Standorts bei. Unterstützt wird das Projekt unter anderem durch den europäischen Modernisierungsfonds sowie erstmals im Rahmen des Förderregimes CISAF 6.1.
Mit dieser Investition positioniert sich Griechenland zunehmend als wichtiger Akteur im europäischen Rohstoffsektor und unterstreicht seine wachsende geostrategische Rolle in einem dynamischen internationalen Umfeld.