Jordanien startet Milliardenprojekt für grünen Wasserstoff
Akaba wird zum Zentrum für grüne Energie und künftige Exportindustrie
Lesedauer: 1 Minute
Jordanien hat ein bedeutendes Investitionsprojekt im Umfang von über 1 Milliarde US-Dollar zur Produktion von grünem Ammoniak in der Hafenstadt Akaba auf den Weg gebracht und stärkt damit seine Position im wachsenden globalen Markt für saubere Energieträger.
Das Vorhaben soll jährlich rund 100.000 Tonnen grünes Ammoniak produzieren und basiert auf der Nutzung von Solarenergie, entsalztem Meerwasser sowie einer 550-Megawatt-Solaranlage in Wadi Araba.
Ergänzend ist der Bau einer 52 Kilometer langen Stromtrasse sowie einer industriellen Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff und Ammoniak vorgesehen.
Aufgrund seiner strategischen Lage und der bestehenden Hafeninfrastruktur sieht die Regierung in Akaba einen idealen Standort für den Export der künftigen Produktion. Das Projekt soll nicht nur neue industrielle Wertschöpfung schaffen, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze während der Bauphase sowie mehrere hundert dauerhafte Stellen im Betrieb generieren.
Der Beginn der Exporte ist für das Jahr 2030 geplant, nach Abschluss der mehrjährigen Bau- und Entwicklungsphase.