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Vogelperspektive auf einen Steinbruch mit Baggern und Lastkraftwägen, kurvige Straße im rechten Bildausschnitt
© JT Jeeraphun | stock.adobe.com

Investition in Kupfer- und Zinkmine stärkt Südafrikas Bergbausektor

Wiederaufnahme des Betriebs der Prieska-Kupfer-Zink-Mine im Northern Cape

Lesedauer: 1 Minute

Südafrika Bergbau Energiewirtschaft
23.10.2026

Ende nächsten Jahres soll die Kupfer- und Zinkproduktion in der Prieska-Kupfer-Zink-Mine in Südafrikas Northern Cape wieder aufgenommen werden. Möglich wird dies durch den Abschluss von Finanzierungs- und Abnahmevereinbarungen. Die Mine bei Copperton liegt auf einer vulkanogenen Massivsulfid-Lagerstätte und erwies sich in der Vergangenheit bereits als ertragreich. Unter dem inzwischen aufgelösten Unternehmen Anglovaal wurden zwischen 1971 und 1991 rund 430.000 Tonnen Kupfer und eine Million Tonnen Zink gefördert.  

In einer ersten Phase in Prieska soll die Förderung aus den oberflächennäheren und höhergradigen „Uppers“-Vorkommen vorangetrieben werden. Parallel dazu schreitet die Entwässerung der historischen Untertagebauwerke weiter voran. Die zweite Phase hingegen wird sich auf die umfangreichere „Deeps“-Ressource konzentrieren, sobald die Entwässerung, die Schachtsanierung und der Ausbau der Infrastruktur abgeschlossen sind. 

Zudem wird die Erforschung der Mine weiter fortgesetzt, um die Lebensdauer zu verlängern sowie die Ressourcenbasis zu erweitern. In der Tiefe wurden bereits fünf Erweiterungsziele identifiziert, die weiter untersucht werden sollen. Im vergangenen Jahr konzentrierten sich die Arbeiten in Prieska auf die Betriebsbereitschaft, die detaillierte technische Planung und den Übergang des Projekts von der Planungs- in die Arbeitsphase. Im Zuge der Erschließungsarbeiten soll besonderer Wert auf Sicherheit, Betriebsbereitschaft, Kostenkontrolle und Projektsteuerung gelegt werden.  

Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, werden große Mengen an neu gefördertem Kupfer und Zink benötigt. Die Wiederinbetriebnahme der Prieska-Kupfer-Zink-Mine könnte daher auch für österreichische Unternehmen interessante Geschäftschancen eröffnen. Insbesondere in den Bereichen Bergbauausrüstung, Fördertechnik, Automatisierung, Umwelttechnik, Wasseraufbereitung sowie Engineering-Dienstleistungen besteht im Zuge der Erschließungs- und Ausbauarbeiten Potenzial für internationale Zulieferer. Mit dem Fortschreiten des Projekts dürfte zudem die Nachfrage nach technischer Ausrüstung, Infrastruktur- und Wartungsleistungen weiter steigen.  

Haben wir Ihr Interesse am Bergbausektor in Südafrika geweckt? Für weitere Informationen steht Ihnen das Außenwirtschaftscenter in Johannesburg jederzeit telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.