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Forderungsprogramm

Werbung und Marktkommunikation
Stand:

Das Forderungsprogramm der Werbung und Marktkommunikation an die Bundesregierung vom November 2013.

"Kommunikation bewirkt mehr als Sie glauben!"

Forderungsprogramm des Fachverbands Werbung und Marktkommunikation

Österreich als Kommunikations- und Medienstandort in einem globalen Markt zu sichern, heißt seine Betriebe für den Wettbewerb zu stärken.

  • Einführung der Werbeausgaben-Zuwachsprämie
  • Keine Diskriminierung durch neue Online-Steuern – fairer Wettbewerb in der digitalen Kommunikation
  • Abschaffung der Werbeabgabe
  • Mehr Rechtssicherheit für Selbständige im Bereich der Abgrenzung von selbständiger und unselbständiger Erwerbstätigkeit
  • Wirtschaftsorientierte Umsetzung der EU-Datenschutz-Bestimmungen
  • Keine neuen gesetzlichen Werbebeschränkungen und Werbeverbote
  • Stärkung der Selbstregulierung
  • Ausreichende Fristen im Begutachtungsverfahren

>> Mit der Werbeausgaben-Zuwachsprämien Investitionen in Kommunikation und Werbung erleichtern!

Diese Investitionsmaßnahme sieht vor, eine Prämie in Höhe von 10 Prozent für den Zuwachs an Werbeausgaben einzuführen. Diese Steuergutschrift für mehr Werbeausgaben schafft einen dynamischen Anreiz für werbetreibende Unternehmen, ihre Werbeausgaben zu erhöhen und somit eine Ankurbelung der gesamten heimischen Wirtschaft zu bewirken.

>> Entlastung des „kreativen Mittelstandes“

Der Großteil der Unternehmen der Werbung und Marktkommunikation gehören zum innovativen Mittelstand und zu den kreativen EPU. Mit rund 27.000 MitarbeiterInnen erwirtschaften wir einen jährlichen Umsatz von 5 Milliarden Euro. Um den Werbestandort Österreich weiter zu sichern, müssen wir konkrete Erleichterungen schaffen.

>> Ausgaben Pauschalierung bis zu einem Jahresumsatz von € 500.000,--

Und damit Entlastung der jungen Unternehmen und EPU.

>> Keine neuen Online Steuern

Der digitale Marktplatz ist weltweit. Es gibt in der Online-Kommunikation keine Staatsgrenzen.

>> Gleiche USt-Besteuerung von Print Ausgaben und Online Ausgaben

Print Ausgaben - Zeitungen, Buch 10 Prozent. Online Ausgabe – gilt 20 Prozent, muss auf 10 Prozent gleichgestellt werden.

>> Abschaffung der 5%igen Werbeabgabe

Österreich ist das einzige Land, welches Werbeausgaben in Print, TV, Radio und öffentlichem Raum mit 5 Prozent besteuert.

>> Vertreter der österreichischen Werbe- und Kommunikationsbranche in den ORF Stiftungsrat

Wir sehen uns als wichtigen medien- und kommunikationspolitischen Partner in Österreich. Im Sinne einer Mitgestaltung ist es ein interessenpolitischer Mehrwert, eine/n VertreterIn in den ORF-Stiftungsrat zu entsenden.

>> Schaffung von österreichischen Content Plattformen

Um Österreich auch als Marktplatz für heimischen Werbung digital zu sichern, brauchen wir ein politisches Konzept, das unseren digitalen Marktplatz sichert und weiterentwickelt. Hier geht es um ein starkes Miteinander von Produzenten, Kreativen, Plattformbetreibern und Content Anbietern. Wir brauchen heimische Medien-Angebote. Wesentliche politische Weichenstellungen sind hier notwendig, um ein Gleichgewicht zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien zu schaffen. Wir müssen der Herausforderung Internet und Online begegnen.

>> Keine neuen Werbeverbote und die Bestehenden nicht ausweiten

>> Wirtschaftsorientierte Umsetzung der EU Datenschutzrichtlinie

Wie ziehen wir heute die Grenze zwischen User Generated Content und kommerzieller Kommunikation? Was früher die Postadresse war ist heute die IP Adresse. Wir müssen hier den direkten und unkomplizierten Weg für die Unternehmen weiterhin offen lassen. Denn der Marktplatz ist heute digital.

Die Kommunikationsbranche spricht sich für die Einführung einer neuen Begriffskategorie "pseudonymisierte Daten“ aus. Das sind Daten, die nur dann einer Person zugeordnet werden können, wenn auf zusätzliche Daten zur Identifizierung zugegriffen wird.