th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

WKÖ-Mrazek: Optimismus der Werbebranche schlägt durch

Die Stimmung verbessert sich - Erholung von der COVID-19-Krise in Sicht

Die Stimmung in der Werbebranche hellt sich wieder auf. "Durch die Lockdowns kam es auch zu Einbrüchen in Bereichen, die für die Werbebranche relevant sind, doch lässt die allgemeine Konjunkturerholung wieder Optimismus bei den Werbetreibenden aufkommen. Die Konjunkturuhr zeigt Richtung Aufschwung", kommentiert Michael Mrazek, Obmann des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuellen Umfrageergebnisse des WIFO-Werbeklimaindex.

Die regelmäßigen Konjunkturumfrage der österreichischen Kommunikationsbranche steigt im 2. Quartal 2021 mit 10 Punkten wieder in den positiven Bereich. Mrazek: "Im gesamten EU-Raum sind erste Zeichen einer Erholung der Werbebranche zu beobachten. Im EU-Ländervergleich, speziell mit unseren Nachbarn wie etwa Deutschland, liegt Österreich voran."

Mrazek: Aktuelle Geschäftslage ist noch ausbaufähig

Vergleich  der aktuellen Geschäftslage
© Wifo/Alice Gutlederer

Trotz dieses erfreulichen Trends befindet sich der Index der aktuellen Geschäftslage mit einem Saldo von -35 Punkten nach wie vor deutlich im negativen Bereich. Knapp die Hälfte der Unternehmen nennen auch die unzureichende Nachfrage als größte Behinderung ihrer Geschäftstätigkeit - eine Nachwirkung der Pandemie.

Die Auftragsbestände erholen sich langsam, auch wenn sie derzeit noch auf unterdurchschnittlichem Niveau notieren, weit unter den Niveaus, die vor der Covid19-Krise gemeldet wurden.

Der Trend stimmt zuversichtlich

Entwicklung der Geschäftslage
© Wifo/Alice Gutlederer

"Zwar liegt der Saldo der Einschätzungen der Unternehmen zur aktuellen Nachfrage mit -1 Punkt noch knapp im negativen Bereich, die Entwicklung seit Jahresbeginn zeigt aber eine deutliche Verbesserung", konkretisiert Agnes Kügler, Konjunkturexpertin des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo): "Bei der Befragung im Jänner lag die Nachfrage noch bei -18 Punkten, man kann also von einer Stimmungsaufhellung sprechen."

In Bezug auf die Geschäftslage der letzten drei Monate meldeten 17 Prozent der Unternehmen eine Verbesserung ihrer Geschäftslage, demgegenüber standen aber noch 24 Prozent, die sich mit einer Verschlechterung konfrontiert sahen. Generell hellte sich im April die Stimmung der Unternehmen in Österreich deutlich auf.

Der WIFO-Konjunkturklimaindex, der sämtliche Wirtschaftsbereiche Österreichs umfasst, notierte mit 11,7 Punkten erstmals seit März 2020 im positiven Bereich und verbesserte sich deutlich zum Vormonat. Die WIFO-Konjunkturampel steht im April wie im März auf "Grün" und bestätigt damit eine Trendwende bei den Konjunktureinschätzung.

Positive Ausblicke am Arbeitsmarkt – Fortbestand der Corona-Hilfen gefordert

Auch bezüglich der Beschäftigungsentwicklung ist - im Vergleich zum Vorquartal - eine Trendwende zu beobachten. Dies spiegelt sich insbesondere bei den deutlich optimistischeren Beschäftigungserwartungen wider. Mrazek: "Die Werbe-Unternehmen schaffen wieder neue Jobs. Damit wird aber auch das Problem, qualifizierte Fachkräfte zu finden, wieder aktuell."

Auch wenn die Konjunktur aufhellt, darf trotzdem nicht auf wichtige Segmente, wie die Veranstaltungswirtschaft und den Messebau, vergessen werden, die noch von Einschränkungsmaßnahmen betroffen sind. "Die Corona Hilfen wie die Kurzarbeit, dürfen nicht einfach aufhören. Wichtig ist es, vor allem jene Branchen zu berücksichtigen, die lange Vorlaufzeiten haben und deren Einnahmen erst spät fließen. Hier ist es notwendig, die Unterstützungs-Maßnahmen der Regierung nicht zu stoppen, sondern den Bedürfnissen anzupassen", unterstreicht Mrazek abschließend.

Stand: