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PK der Sommerbergbahnen.
© WKK I Helge Bauer

1. Mai: Kärntens Erlebnisberge läuten den Sommer ein

Mit einem frühen Startschuss am 1. Mai eröffnen die Petzen und der Weissensee die Sommersaison auf Kärntens Erlebnisbergen. Der Bergerlebnissommer erstreckt sich heuer bis 1. November und verspricht damit einmal mehr eine besonders lange und attraktive Saison.

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Aktualisiert am 29.04.2026

Wenn in Kärnten die Bergerlebnisse starten, geht es raus aus dem Alltag und rauf in die Höhe: frische Bergluft, weite Ausblicke und jede Menge Möglichkeiten, die Natur aktiv zu genießen. Ob auf bestens beschilderten Wanderwegen, actionreichen Flow Trails mit dem Bike oder auf großzügigen Spielplätzen für die Kleinen – die Erlebnisberge bieten für jedes Tempo und jedes Alter das passende Abenteuer.

„Die Sommersaison bei den Kärntner Seilbahnen beginnt traditionell früh und dauert bis zum 1. November“, erklärt Josef Bogensperger jun., Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Kärnten. Den Anfang machen die Petzen und der Weissensee, die bereits am 1. Mai in die Sommersaison starten. Am 14. Mai folgt das Dreiländereck, ehe ab 22. Mai zahlreiche weitere Erlebnisberge folgen. „Das konsequente Weiterentwickeln unserer Erlebnisinfrastruktur – wie Almspielplätze, Aussichtsplattformen, Wanderangebote oder Mountainbiketrails – sorgt dafür, dass wir nicht nur im Winter, sondern inzwischen auch im Sommer eine wichtige tragende Säule des Kärntner Tourismus sind“, streicht Bogensperger hervor.

Kärntens Sommerbergbahnen bieten ein starkes Gesamtangebot: Insgesamt sind 14 Seilbahnunternehmen im Sommerbetrieb aktiv, davon sechs als „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ für ihre hohe Erlebnisqualität zertifiziert (Bad Kleinkirchheim, Gerlitzen Alpe, Goldeck, Katschberg, Nassfeld und Turracher Höhe). Auch die Nachfrage bleibt konstant hoch: Im Sommer 2025 wurden rund 1,11 Millionen Gäste gezählt – ein stabiler Wert auf dem Niveau der vergangenen Jahre und nahe am bisherigen Höchststand von 2019.

Zwölf Monate eine tragende Säule des Tourismus

Kärntens Seilbahnen sind ganzjährig ein wichtiger Arbeitgeber. Mit durchgehenden Angeboten über alle Monate hinweg tragen sie wesentlich zur Destinationswahl der Gäste bei. Die Sommer-Erlebnisberge können rund sechs Monate lang genutzt werden, während Skifahren in Kärnten sogar bis zu acht Monate möglich ist – etwa durch den Skibetrieb am Mölltaler Gletscher bis in den späten Frühling und bereits wieder ab Herbst. Damit positioniert sich die Branche klar als Ganzjahres-Tourismusmotor. So sind die „Almbahn“ (8er-Kabinen) am Katschberg und die „Gartnerkofelbahn“ (10er-Kabinen) am Nassfeld ebenso wie die aktuell in Bau befindliche Kanzelbahn II (10er-Kabinen) auf der Gerlitzen Alpe, die die Gipfelbahn (4er-Sesselbahn) ersetzt, strategisch wichtige Investitionen in Ganzjahresangebote. „Dadurch bauen wir die Rolle der Kärntner Seilbahnwirtschaft als buchungs-entscheidenden Ganzjahresanbieter von Skierlebnis ebenso wie Bergerlebnis systematisch weiter aus“, erklärt Markus Ramsbacher, Landessprecher der Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen sowie zuständig für Marketing, Verkaufsleitung und Projekte der Gerlitzen Bergbahnen.

Flow Trails Kärnten

Mountainbiken ist inzwischen eine wichtige Erlebnisattraktion. Mit über 50 Kilometern Flow Trails, zahlreichen weiteren Trails und Rundum-Service für Biker bieten insgesamt fünf Mountainbike-Spezialisten unter Kärntens Sommerbergbahnen ein einzigartiges, kärntenweites Angebot. „Auf der Petzen werden die Trails im Tal beim Quellenlift (Schlepplift-Bergauftransport für Biker und Bike) mit 1. Mai in Betrieb sein. Als Besonderheit wird der Petzen-Flow-Trail am Saisonanfang die Jahreszeiten Winter und Frühling am Bike erlebbar machen“, betont Hubert Ramskogler, Sprecher der Flow Trails Kärnten und Berater der Geschäftsführung der Petzen Bergbahnen.

Gemeinsame Qualitätskriterien zeichnen die fünf Bike-Berge (Petzen, Nassfeld, Turracher Höhe, Bad Kleinkirchheim und Weissensee) aus. Bergwärts geht es für Biker und Bike per Kabinen- oder Sesselbahn bzw. Schlepplift. Talwärts warten verschiedenste Flow- und Naturtrails unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. „Wir haben ein schlagkräftiges gemeinsames Buchungsargument geschaffen, damit sich Gäste für Kärnten als Bike-Urlaubsdestination entscheiden“, fasst Ramskogler zusammen. Jeder Bike-Spezialist ist zudem dabei, das bestehende Angebot weiter auszubauen. So soll der Bikepark im Talbereich der Petzen um einen weiteren Trail erweitert werden.

Ankogel startet neu durch

Neuigkeiten gibt es auch vom Ankogel: Seit der Übernahme durch eine neue Eigentümergesellschaft im Mai 2025 wird das Gebiet schrittweise weiterentwickelt – und das bei laufendem Betrieb. „Ein erster Schritt ist die deutlich verlängerte Sommersaison die heuer vom 23. Mai bis 31. Oktober 2026 dauert. Parallel dazu wird daran gearbeitet, das hochalpine Bergerlebnis noch attraktiver zu gestalten und das besondere Naturangebot gezielt auszubauen“, erklärt Günther Novak, Beirat der Ankogel Bergbahnen und Bürgermeister von Mallnitz.

Mit der Koralmbahn auf den Berg

Auch bei der Anreise wird das Bergerlebnis in Kärnten noch komfortabler: Mit der neuen Koralmbahn rücken die Erlebnisberge der AREA Süd näher zusammen. Bogensperger: „Ziele wie Petzen, Gerlitzen Alpe, Goldeck und Ankogel sind schnell und bequem mit Bahn und Bus erreichbar – ideal für entspannte Tagesausflüge aus der Steiermark und innerhalb Kärntens.

Kärnten Card

Zusätzlich sorgt die Kärnten Card für einen einfachen und preisattraktiven Zugang: Bei einigen Sommerbergbahnen (Bad Kleinkirchheim, Gerlitzen Alpe, Goldeck, Katschberg, Turracher Höhe, Ankogel, Dreiländereck, Heiligenblut/Schareck, Kreuzeck, Mölltaler Gletscher und Petzen) sind Berg- und Talfahrten einmal täglich inkludiert, bei weiteren Anlagen gibt es attraktive Ermäßigungen. Einen Preisnachlass (Bonus) mit der Kärnten Card erhalten Gäste am Nassfeld, am Klippitztörl (für die Sommerrodelbahn) und am Weissensee. „Damit wird der Weg auf Kärntens Erlebnisberge so unkompliziert wie nie zuvor“, so Bogensperger abschließend.

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