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TCC mit neuem Angebot.
© WKK I Waschnig

30 neue Fachkompetenztests: TCC erweitert Angebot für Unternehmen

Von der Lehrlingsauswahl bis zur Stellenbesetzung und Mitarbeiterentwicklung:  Neu sind 30 branchenspezifische Fachkompetenztests, angeboten in 12 Sprachen.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 21.08.2026

Im Bewerbungsgespräch hat alles gepasst: Berufserfahrung, Qualifikation und persönlicher Eindruck. Einige Wochen später zeigt sich jedoch, dass bei wichtigen fachlichen Aufgaben Wissen fehlt. Vieles muss erklärt werden und Kollegen müssen regelmäßig einspringen. „Eine Situation, die viele Unternehmen kennen. Denn wie gut jemand eine bestimmte Tätigkeit tatsächlich beherrscht, lässt sich aus Lebenslauf, Zeugnissen und Bewerbungsgespräch allein oft nur schwer beurteilen“, erklärt Christa Draxler, Leiterin des Testcenter Carinthia (TCC).

Tests zeigen, was jemand fachlich kann

Genau hier setzen die 30 neuen branchenspezifischen Fachkompetenztests des TCC an. Sie machen sichtbar, welches berufliche Wissen Bewerber tatsächlich mitbringen und wie gut dieses zu den Anforderungen einer bestimmten Tätigkeit passt. „Dabei geht es um konkrete Kenntnisse und Kompetenzen, die in einem Beruf oder Tätigkeitsfeld gebraucht werden. Das gibt Unternehmen eine zusätzliche, objektive Grundlage für ihre Personalentscheidungen“, so Draxler.

Ein weiterer Vorteil: Die Tests können in zwölf Sprachen durchgeführt werden. Damit können auch internationale Fachkräfte ihr Wissen in einer Sprache zeigen, in der sie die Aufgabenstellungen gut verstehen. Die Ergebnisse bleiben standardisiert und vergleichbar. „Viele Kärntner Unternehmen beschäftigen Menschen aus unterschiedlichen Ländern. Umso wichtiger ist es, fachliches Können unabhängig von der Herkunft möglichst fair beurteilen zu können. Dass die neuen Fachkompetenztests in zwölf Sprachen angeboten werden, ist gerade im Hinblick auf die zunehmende Internationalisierung unserer Arbeitswelt ein großer Vorteil“, betont WK Präsident Jürgen Mandl.

Potenziale als zweite wichtige Seite

Fachliches Können ist jedoch nur ein Teil einer guten Personalentscheidung. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Stärken, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten ein Mensch mitbringt. Dafür bietet das TCC Potenzialanalysen an. Sie geben Einblick in kognitive Fähigkeiten, Interessen, persönliche Stärken und Entwicklungspotenziale – also in Bereiche, die aus einem Lebenslauf oder einem Bewerbungsgespräch nicht immer sichtbar werden.

Besonders bei der Lehrlingsauswahl kann das hilfreich sein. Junge Menschen bringen naturgemäß noch wenig Berufserfahrung mit. „Gerade bei ihnen kann der Lebenslauf noch nicht viel darüber aussagen, wo ihre Stärken liegen und was in ihnen steckt. Potenzialanalysen können Betrieben dabei helfen, bei der Auswahl genauer hinzuschauen und jungen Menschen eine Chance zu geben, ihre Fähigkeiten zu zeigen“, unterstreicht Draxler.

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