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Landesleitung von Frau in der Wirtschaft Kärnten
© WKK | marygoodfoto

Durchbruch für Unternehmerinnen: Verbesserungen beim Wochengeld auf Schiene

Die geplanten Verbesserungen beim Wochengeld für Selbständige bringen spürbare Erleichterungen für Unternehmerinnen rund um die Geburt eines Kindes. Frau in der Wirtschaft Kärnten (FiW) sieht darin einen wichtigen Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Unternehmertum und Familie sowie einen Erfolg der jahrelangen Forderungen.

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Aktualisiert am 31.03.2026

Mit der geplanten Reform des Wochengelds für Selbständige soll ein langjähriges Anliegen von Unternehmerinnen umgesetzt werden. Künftig ist eine monatliche Auszahlung vorgesehen, statt wie bisher rückwirkend für abgeschlossene Zeiträume. Außerdem soll künftig nur noch ein einziger Antrag notwendig sein. Dadurch entfällt die wiederkehrende Antragstellung. Zusätzlich ist ein Betriebszuschuss von 550 Euro bei nicht ruhenden Gewerben vorgesehen. Dieser soll die laufenden Kosten während der Mutterschutzphase zumindest teilweise decken und Unternehmerinnen dabei unterstützen, ihren Betrieb weiterzuführen. Diese Verbesserungen sind ein wichtiger Schritt, um Unternehmertum und Familie besser miteinander zu vereinbaren und ein starkes Signal für selbständige Frauen. 

WK-Vizepräsidentin und FiW-Landesvorsitzende Astrid Legner sieht darin einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung: „Es ist gut, dass hier endlich etwas weitergeht. Das ist eine jahrelange Forderung von Frau in der Wirtschaft, die nun umgesetzt wird. Damit wird eine klare Benachteiligung von Unternehmerinnen endlich beseitigt.“ Gerade für selbständige Frauen sei die Zeit rund um die Geburt eine besondere Herausforderung, da sie neben der familiären Situation auch die Verantwortung für ihren Betrieb tragen. Die geplanten Maßnahmen bringen hier mehr Planbarkeit und konkrete Unterstützung. 

Kärnten als Vorreiter bei Vereinbarkeit

Dass das Thema in Kärnten besonders präsent ist, zeigt auch das Engagement von Frau in der Wirtschaft Kärnten. „Wir haben dieses Thema immer wieder aufgegriffen und nachdrücklich eingefordert. Kärnten ist bei der Vereinbarkeit von Mutterschaft und Unternehmertum ein Vorreiter“, betont Legner. Ein Beispiel dafür sind die regelmäßig stattfindenden Workshops in Kooperation mit der SVS Kärnten und dem Servicezentrums der Wirtschaftskammer Kärnten, die gezielt auf die Bedürfnisse von Unternehmerinnen eingehen. Viermal jährlich werden praxisnahe Informationen und Austauschmöglichkeiten angeboten. Die Nachfrage ist hoch: Viele Teilnehmerinnen nutzen das Angebot wiederholt, was den konkreten Bedarf deutlich unterstreicht. Die nächsten Termine finden am 6. Mai in der WK-Bezirksstelle Villach und am 23. September in der Wirtschaftskammer Kärnten statt. 

Wechsel in der FiW-Landesorganisation

Zum Jahresbeginn gab es auch eine personelle Veränderung in der Landesorganisation: Die stellvertretende Landesvorsitzende Nicole M. Mayer zieht sich nach 18 Jahren großem Engagement bei Frau in der Wirtschaft zurück, um sich voll und ganz auf ihre Aufgabe als EPU-Beauftragte in der Wirtschaftskammer Kärnten zu konzentrieren. Ihre Position übernimmt Brigitte Truppe-Bürger, die auch weiterhin als FiW-Bezirksvorsitzende in Feldkirchen tätig sein wird.

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