Robert Ebner, Sprecher des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Kärnten
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Ebner begrüßt Nahversorgungsoffensive

Um die Nahversorger zu stärken, startet morgen, 1. März, eine große Förderoffensive des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds. Die Abwicklung der Förderanträge erfolgt wie bereits in der Vergangenheit über die Wirtschaftskammer Kärnten. Robert Ebner, Sprecher des Lebensmittelhandels, verspricht rasche und unbürokratische Auszahlung der Gelder an die WK-Mitgliedsbetriebe.

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Aktualisiert am 01.03.2024

Wer noch beim Nahversorger seines Vertrauens um die Ecke frisches Brot, Milch oder die Lieblingssüßigkeit kaufen kann, weiß das zu schätzen. Doch die Zahl der kleinen Lebensmittelgeschäfte vor allem im ländlichen Raum ist stark zurückgegangen. Allein in den letzten Jahren haben unzählige Betriebe in Kärnten, viele davon seit Generationen in Familienbesitz, ihre Rollläden für immer geschlossen. 

Förderoffensive für die Nahversorger

Nun wird den Kärntner Nahversorgern mit einer großen Förderoffensive des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, die morgen, 1. März, startet, unter die Arme gegriffen. Neben einem Nahversorgerbonus können die Betriebe auch eine Investitionsförderung in Anspruch nehmen. Die Abwicklung der Anträge erfolgt wie schon in der Vergangenheit über die Wirtschaftskammer Kärnten. „Wir freuen uns sehr, dass es uns mit dem KWF und dem Land Kärnten gelungen ist, die Förderungen für Nahversorger zu verdoppeln. Es ist wichtig und richtig, die kleinen, meist familiengeführten Geschäfte zu stärken. Nur so bleiben Kaufkraft und Wertschöpfung in den Kassen der Lebensmittelgeschäfte im Ort“, betont Robert Ebner, Sprecher des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Kärnten. Jährlich werden rund 90 solcher Anträge von den WK-Expertinnen und Experten zur vollsten Zufriedenheit der Mitgliedsbetriebe abgewickelt. Ebner: „Wir werden auch diesmal ohne großes Aufsehen jedem rasch und unbürokratisch helfen und die Fördergelder auf kurzem Weg auszahlen.“

Jeder einzelne Betrieb kann 4.000 Euro Nahversorgerbonus abholen. Wer größere Investitionen wie Um- und Zubauten oder Modernisierungen plant, wird ab einer Investitionssumme von 10.000 Euro mit einem Zuschuss unterstützt. Maximal können 25.000 Euro oder 25 % der Kosten abgeholt werden. „Mit diesem großen Fördercall setzen wir ein wichtiges Zeichen. So kann die Nahversorgung mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs nicht nur verbessert, sondern auch in Zukunft aufrechterhalten werden“, meint Ebner abschließend.

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