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Mandl und Schuschnig
© WKK | Studiohorst

Exportmotor stärken: Mandl und Schuschnig starten Initiative für bessere Exportförderung 

Kärntner Vorstoß bei Landeswirtschaftsreferentenkonferenz verstärkt Kontrollbank-Unterstützung für Exportbetriebe.

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Aktualisiert am 29.05.2026

Die Wirtschaft begrüßt die Initiative Kärntens für eine Stärkung der Exportfinanzierung und Exportabsicherung über die Österreichische Kontrollbank (OeKB). Im Vorfeld der Landeswirtschaftsreferentenkonferenz mit Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer wird gefordert, die Unterstützungsinstrumente für heimische Exportunternehmen an das Niveau wichtiger Wettbewerber wie Deutschland anzupassen. 

„Kärnten ist ein exportstarkes Industrieland. Unsere Unternehmen behaupten sich mit Innovation, Qualität und hoher Produktivität auf internationalen Märkten. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten brauchen sie aber bestmögliche Rahmenbedingungen, um neue Märkte zu erschließen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, betont Wirtschaftskammer Kärnten-Präsident Jürgen Mandl. 

Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie stark geopolitische Spannungen und unter Druck geratene Lieferketten internationale Geschäftsbeziehungen belasten können. Gleichzeitig seien viele Kärntner Betriebe gezwungen, neue Absatzmärkte zu erschließen und ihre Exportaktivitäten breiter aufzustellen. Mandl verweist darauf, dass andere europäische Staaten ihre Instrumente zur Exportförderung und Exportabsicherung zuletzt deutlich ausgeweitet haben. „Wenn unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb bestehen sollen, dürfen sie bei Finanzierung und Risikoabsicherung nicht schlechter gestellt sein als ihre Konkurrenten in Deutschland, Frankreich oder Italien. Es braucht faire Wettbewerbsbedingungen für unsere Exportwirtschaft“, so Mandl. 

Auch Kärntens Wirtschaftsreferent Sebastian Schuschnig sieht in einer Stärkung der Exportförderung einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung: „Exportierende Unternehmen schaffen Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand. Gerade bei Investitionen in neue Märkte müssen wir Betriebe bestmöglich unterstützen. Deshalb ist es richtig, die Instrumente der Oestereichischen Kontrollbank (OeKB) weiterzuentwickeln und die Finanzierungsmöglichkeiten an die internationalen Wettbewerbsbedingungen anzupassen.“ Konkret schlagen Schuschnig und Mandl vor, den von der OeKB übernommenen Risikoanteil bei Bankgarantien zu erhöhen, die Konditionen für Exportunternehmen zu verbessern und das Haftungsvolumen für Auslandsinvestitionen sowie Geschäfte in neuen Märkten auszuweiten. 

„Die Exportwirtschaft ist eine tragende Säule unseres Wirtschaftsstandortes. Wer Wachstum, Beschäftigung und industrielle Wertschöpfung sichern will, muss unseren Unternehmen den Zugang zu internationalen Märkten erleichtern. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind daher ein wichtiger und richtiger Schritt“, sind sich Mandl und Schuschnig einig.

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