Zum Inhalt springen
Großer Feiertag.
© adobestock-gabort

Floriani-Feierlichkeiten: Handwerk zwischen Tradition und Verantwortung

Kärntens Rauchfangkehrerinnen und Rauchfangkehrer feiern ihren Schutzpatron und nehmen den Floriani-Tag zum Anlass, die Bedeutung ihres Handwerks für Sicherheit und Lebensqualität zu unterstreichen.

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 06.05.2026

Wenn Rauchfangkehrerinnen und Rauchfangkehrer kommenden Samstag in Döbriach zur Feier ihres Schutzpatrons zusammenkommen, geht es um mehr als gelebte Tradition. Die Feier zu Ehren des heiligen Florian ist ein fixer Bestandteil im Jahreskreis. „Wir danken unserem Schutzpatron und machen sichtbar, wofür unser Beruf steht: Sicherheit, Verlässlichkeit und Verantwortung im Alltag“, betont Innungsmeister Peter Bauer.

44 Betriebe und 150 Mitarbeiter

In Kärnten sind derzeit 44 Betriebe mit rund 150 Mitarbeitenden im Einsatz. „Sie alle sorgen mit hoher Servicequalität und fachlicher Kompetenz für ein sicheres Zuhause in allen Regionen des Bundeslandes. Die regelmäßige Kehrung und Überprüfung des Rauchfangs sowie die Feuerbeschau ist nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern ein zentrales Element des vorbeugenden Brandschutzes“, so Bauer.

Aktuell absolvieren 12 Lehrlinge ihre Ausbildung. Um weitere junge Menschen und Quereinsteiger zu gewinnen, setzt die Innung verstärkt auf neue Wege – etwa über Social Media, mit bereits spürbarer Resonanz. „Das Rauchfangkehrerhandwerk ist weit mehr als ein traditioneller Beruf – es ist ein moderner, unverzichtbarer Bestandteil für sicheres und nachhaltiges Leben in Kärnten“, unterstreicht Bauer abschließend.

Weitere interessante Artikel
  • UBIT-Fachgruppenobmann Martin Zandonella
    KI statt Kreide: Lehrplan muss in der Gegenwart ankommen
    Weiterlesen
  • Teilnehmer der Diskussionsrunde zum Wölfe in Kärnten
    Wölfe in Kärnten: vorausschauender Schulterschluss für die Zukunft wichtig
    Weiterlesen