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Außenbereich eines Lokals mit vielen Tischen und Sitzbänken. Auf den Tischen sind Speisekarten, Besteck und Topfpflanzen sowie Ketchup und Senf. Auf den Bänken liegen Decken
© Maren Winter | stock.adobe.com

Gastgarten-Kaution gekippt: Wirtschaft begrüßt Kurskorrektur der Stadt

Die WK-Bezirksstelle Klagenfurt und die Fachgruppe Gastronomie begrüßen die Entscheidung des Klagenfurter Stadtsenats, die geplante pauschale Kaution für Gastgärten und die Nutzung öffentlichen Gutes wieder zurückzunehmen. Für die Innenstadtwirtschaft sei dies ein wichtiges Signal, betont WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm.

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Aktualisiert am 19.05.2026

Die ursprünglich geplante pauschale Kaution für Gastgärten hatte in der Gastronomie und bei vielen innerstädtischen Betrieben für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Umso positiver wird nun die Entscheidung des Stadtsenats aufgenommen, die Regelung wieder abzuschaffen und stattdessen an individuellen Lösungen für dauerhaft verbaute Anlagen zu arbeiten. 

WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm sieht darin einen wichtigen Schritt: „Es ist ausdrücklich zu begrüßen, dass nach den intensiven Gesprächen mit der Wirtschaftskammer und den betroffenen Branchen nun eine vernünftige Lösung gefunden wurde. Die Rücknahme der pauschalen Kaution ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung unserer Betriebe.“ Aus Sicht der Wirtschaft hätte die ursprünglich vorgesehene Regelung unnötige zusätzliche Belastungen geschaffen und Liquidität gebunden – gerade in einer Phase, in der viele Gastronomiebetriebe ohnehin unter hohem wirtschaftlichem Druck stehen. Auch Gastronomie-Obmann Stefan Sternad begrüßt die Entscheidung deutlich: „Die ursprünglich geplante Kaution war wirtschaftsfern und hätte genau jene Betriebe belastet, die unsere Innenstadt mit ihren Gastgärten beleben. Umso wichtiger ist es, dass jetzt eine vernünftige Lösung gefunden wurde. Gastgärten sind kein Problem, sondern Teil einer lebendigen Stadt.“ 

Dialog statt zusätzlicher Belastungen

Ahm bewertet den nun eingeschlagenen Weg des Dialogs mit der Wirtschaft besonders positiv: „Dass die Entscheidung nach Gesprächen mit der Wirtschaft nochmals überarbeitet wurde, zeigt, wie wichtig es ist, Unternehmerinnen und Unternehmer frühzeitig in politische Entscheidungsprozesse einzubinden. Gerade bei Maßnahmen mit direkten Auswirkungen auf Betriebe braucht es praktikable und wirtschaftsfreundliche Lösungen.“ Dass künftig individuelle Regelungen für dauerhaft beziehungsweise fix verbaute Anlagen geprüft werden sollen, sei aus Sicht der Wirtschaft nachvollziehbar. Entscheidend sei jedoch, dass keine pauschalen Belastungen für alle Betriebe geschaffen werden. „Gastgärten sind ein wesentlicher Bestandteil einer lebendigen Innenstadt. Sie schaffen Frequenz, Aufenthaltsqualität und tragen maßgeblich zur Attraktivität Klagenfurts bei. Umso wichtiger ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, die sowohl die Interessen der Stadt als auch jene der Betriebe berücksichtigen“, so Ahm abschließend.

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