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Adolf Pobaschnig
© WKK I Oskar Höher

Goldschmiedehandwerk als Immaterielles UNESCO-Kulturerbe anerkannt

Das „Goldschmiedehandwerk in Österreich“ wurde in das Nationale Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Eine Auszeichnung, die ein traditionsreiches Handwerk würdigt, das auch in Kärnten fest verankert ist und bis heute auf hohem Niveau ausgeübt wird.

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Aktualisiert am 17.04.2026


In Kärnten gibt es aktuell rund 60 Gold- und Silberschmiedebetriebe. In ihren Werkstätten entstehen in präziser Handarbeit Schmuckstücke wie Ringe, Ketten, Armbänder, Broschen, Ehrenzeichen oder Ohrringe – Unikate, die über viele Jahre hinweg getragen und oft an die nächste Generation weitergegeben werden. Schmuck ist dabei eng mit persönlichen Anlässen verbunden und begleitet Menschen über unterschiedliche Lebensabschnitte hinweg. Landesinnungsmeister Adolf Pobaschnig freut sich sehr über die hohe Auszeichnung seines Berufsstandes. „Unsere Betriebe verbinden traditionelles Können mit zeitgemäßer Gestaltung und schaffen Werte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Damit wird eine Handwerkstradition gewürdigt, die seit Jahrhunderten tief in der österreichischen Kultur verankert ist und nach wie vor mit höchster Präzision, künstlerischem Gespür und großem persönlichen Einsatz gelebt wird.“ 

Alte Techniken, lebendige Werkstätten

Zum Handwerk gehören traditionelle Techniken wie Schmieden, Gravieren, Ziselieren, Treiben, Fassen sowie das präzise Arbeiten mit Edelmetallen und Edelsteinen. Viele davon haben sich über Jahrtausende bewährt und werden bis heute weitergegeben in den Werkstätten weitergegeben – auch in Kärnten. Getragen wird diese Tradition von einer engagierten Gemeinschaft aus Meister:innen, Gesell:innen sowie Lehrlingen. „Zwischen Tradition und Innovation entstehen Arbeiten, die kulturelle Werte bewahren und zugleich moderne Ansprüche an Design, Nachhaltigkeit und Qualität erfüllen“, so Pobaschnig abschließend.

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