Guide Michelin 2026: Kärnten stark bei Nachhaltigkeit und Gastfreundschaft
Gastronomie-Sprecher Stefan Sternad: „Grüne Sterne adeln den nachhaltigen Weg der Kärntner Gastronomie.“
Lesedauer: 1 Minute
Die zweite Ausgabe der Österreich-Edition des Gourmetführers Michelin bringt für die Kärntner Gastronomie erfreuliche Erkenntnisse: Die Stiftsschmiede in Ossiach und das Restaurant „Im Garten“ in Velden erkochten sich zwei weitere der begehrten grünen Sterne für Österreichs südlichstes Bundesland. Stefan Sternad, Fachgruppenobmann der Gastronomie, sieht den eingeschlagenen Weg seiner Branche in Richtung Nachhaltigkeit lohnend und zukunftsgewandt. „Nun haben wir im aktuellen Guide Michelin gleich sieben Betriebe, deren Sterne in grün leuchten, dem Qualitätssiegel für Nachhaltigkeit.“
Viele heimische Gastronomiebetriebe hätten in der jüngeren Vergangenheit den Weg Richtung Regionalität und Nachhaltigkeit eingeschlagen und konsequent weiter beschritten. Die beinahe grenzenlose Vielfalt und die hohe Qualität der Kärntner Produzenten auf den Teller zubringen sei die Passion dieser Betriebe und das würdige der neue Restaurantführer. Stefan Sternad: „Für einen zukunftsfähigen Kärntner Tourismus wünsche ich mir noch mehr Betriebe, die diesen Weg aus Überzeugung und als Dienst an den Gästen und der Region mitgehen.“
Der eingeschlagene Weg der Kärntner Spitzengastronomie in den vergangenen Jahren habe sich bestätigt. Zu den grünen Sternen kommen fünf weitere, die ein klassischer roter Stern schmückt, mit der Gamskogelhütte am Katschberg findet sich ein Neueinsteiger. Nicht zu vergessen die 20 Betriebe, die im Guide Michelin mit einer Empfehlung („recommended Michelin“) aufscheinen. Besondere Anerkennung verdient der Service Award, den Monika Müller, Gastgeberin in der Forelle am Weißensee, nach Kärnten geholt hat. „Da schließt sich der Kreis, da zeigt auch der weltweit führende Restaurantführer schwarz auf weiß: Regionalität, Nachhaltigkeit und gelebte herzliche Gastfreundschaft sind die Zutaten erfolgreicher zukunftsgerichteter Gastronomie in unserem Land“, sagt Sternad.