Hitzeflucht belebt Kärntens Bergbahnen
Die Hitzewelle sorgt für eine steigende Frequenz bei den Sommerbergbahnen und unterstreicht damit ihre Bedeutung als attraktive Ausflugsziele.
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Angesichts der Temperaturen von über 30 Grad zieht es immer mehr Menschen zu Ausflugszielen in höheren Lagen. Davon profitieren die 14 Kärntner Sommerbergbahnen, die mittlerweile alle ihren Betrieb aufgenommen haben. Sie erschließen mit insgesamt 22 Seilbahnen Wandergebiete, Familienattraktionen, Bike-Strecken und vielfältige Ausflugsziele. Damit sind sie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und leisten einen wesentlichen Beitrag zur touristischen Wertschöpfung in den Regionen.
„Die Sommersaison ist vom Ankogel bis zur Petzen und vom Dreiländereck bis zum Katschberg sehr gut angelaufen. Sowohl bei Kärntnerinnen und Kärntnern als auch bei Urlaubsgästen ist deutlich zu erkennen, dass die Berge als Erholungsraum und Ausgleich zu den hohen Temperaturen im Tal zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Sommerbergbahnen ermöglichen einen einfachen Zugang zu diesem Natur- und Gesundheitsraum und stärken gleichzeitig den Tourismusstandort Kärnten“, betont Josef Bogensperger jun., Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Kärnten.
Petzen profitiert von der Koralmbahn
Auf der Petzen wird das erweiterte Bike-Angebot mit neuen Trails von den Gästen sehr gut angenommen. „Dank der verbesserten Anbindung durch die Koralmbahn sowie die öffentlichen Shuttleverbindungen sind wir für Tages- und Urlaubsgäste noch einfacher und schneller erreichbar. Das schafft zusätzliches Potenzial für eine nachhaltige Besucherentwicklung“, so Barbara Romen von den Petzen Bergbahnen. Auch am Weissensee freut man sich über die zahlreichen Besucher, die die angenehmeren Temperaturen in höheren Lagen genießen. „Die Saison entwickelt sich sehr erfreulich. Das Interesse an unserem Angebot ist hoch und bestätigt die anhaltende Nachfrage nach Bergerlebnissen. Auch wechselhafte Wetterphasen konnten die positive Entwicklung nicht wesentlich beeinträchtigen“, unterstreicht Christoph Rupitsch, Geschäftsführer der Weissensee Bergbahn.
Die Sommerbergbahnen haben sich längst als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert. Sie sichern Arbeitsplätze in den Regionen, verlängern die touristische Saison und schaffen zusätzliche Frequenz für zahlreiche Betriebe – von der Hotellerie und Gastronomie bis hin zum Handel und regionalen Dienstleistern. Gleichzeitig ermöglichen sie der breiten Bevölkerung den Zugang zu Bewegung in der Natur.
„Als Interessenvertretung setzen wir uns für Rahmenbedingungen ein, die Investitionen in moderne Seilbahninfrastruktur auch künftig ermöglichen. Wettbewerbsfähige Bergbahnen sind eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Ganzjahrestourismus. Jeder Euro, der in Qualität, Infrastruktur und Angebote investiert wird, stärkt die regionale Wirtschaft und sichert Beschäftigung in den Tourismusregionen Kärntens“, so Bogensperger.