Interkommunale Zusammenarbeit als wichtiger Schritt für den Wirtschaftsstandort
Die Wirtschaftskammer Kärnten begrüßt das klare Bekenntnis zur interkommunalen Zusammenarbeit im Raum Klagenfurt und dessen Umlandgemeinden. Die Unterzeichnung eines Letters of Intent zur gemeinsamen Betriebsansiedlung ist ein wichtiges Signal für die heimische Wirtschaft. Nun wird es entscheidend sein, dass aus der Absicht rasch konkrete Strukturen und umsetzbare Lösungen entstehen.
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Mit der Unterzeichnung eines Letters of Intent zur interkommunalen Betriebsansiedlung zwischen der Stadt Klagenfurt und umliegenden Gemeinden wird ein wichtiger Schritt für den Wirtschaftsstandort eingeschlagen. Damit haben sich die Landeshauptstadt und vier Umlandgemeinden dazu entschieden, ihre Zusammenarbeit zu stärken, indem sie ihre Kräfte, ihr Know-how und ihre Strukturen bündeln und so Geld und Flächen sparen. Die Wirtschaftskammer Kärnten sieht darin ein positives Signal für Unternehmen, Investoren und Arbeitsplätze in der Region. Für Franz Ahm, Obmann der WK-Bezirksstelle Klagenfurt, ist klar: „Interkommunale Betriebsansiedelung ist ein erprobtes und etabliertes Kooperationsmodell. Dass sich Stadt und Umland nun gemeinsam zu diesem Weg bekennen, ist ein wichtiger und richtiger Schritt für die gesamte Region.“
Gerade für die heimische Wirtschaft sei dieses klare Bekenntnis zur Zusammenarbeit entscheidend. Unternehmen erwarten heute klare Zuständigkeiten, rasche Entscheidungen und gut vorbereitete Standorte. „Der Letter of Intent ist jetzt der erste notwendige Schritt in diesem Prozess“, so Ahm. „Entscheidend ist aber, dass daraus rasch funktionierende Strukturen entstehen, die Unternehmen eine schnelle Ansiedlung ohne langwierige Verfahren und unnötigen bürokratischen Aufwand ermöglichen.“ Die Initiative zeige, dass Stadt und Umland bereit sind, über Gemeindegrenzen hinauszudenken und gemeinsam an der Zukunft der Region zu arbeiten. „Diese Form der Kooperation stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsraums und erhöht gleichzeitig die Attraktivität für neue Betriebe, Investoren und Arbeitsplätze“, betont Ahm. Gerade in einem zunehmend internationalen Standortwettbewerb sei ein gemeinsames Vorgehen entscheidend.
Aus Sicht der Wirtschaftskammer ist nun entscheidend, dass das im Letter of Intent formulierte Commitment auch konsequent weiterverfolgt wird. „Wir hoffen, dass diese Kooperation forciert wird und rasch in die Umsetzung kommt. Jetzt geht es darum, diese in konkrete Maßnahmen zu übersetzen“, so Ahm abschließend.