Internationale Fachkräfte: Neue Wege für Betriebe
Die WK-Bezirksstelle Klagenfurt und das CIC zeigten, wie Unternehmen internationale Fachkräfte gewinnen und langfristig binden können.
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Der Fachkräftemangel betrifft mittlerweile Unternehmen aller Branchen. Viele erfahrene Mitarbeiter:innen gehen in den kommenden Jahren in Pension, während gleichzeitig weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt nachrücken. Bei der CIC-Roadshow „Internationale Fachkräfte gewinnen – Unternehmen stärken, Fachkräfte finden, Familien binden“ informierten die WK-Bezirksstelle Klagenfurt und das Carinthian International Center (CIC) über die Möglichkeiten der internationalen Rekrutierung und die Unterstützung, die Betriebe dabei erhalten.
CIC-Geschäftsführerin Alexandra Truppe-Zeillinger und Anna Faggin, CIC Career Program Manager, gaben einen praxisnahen Überblick über das Recruiting, das Onboarding internationaler Mitarbeiter:innen in Kärnten und die Begleitung ihrer Familien. Denn mit der Einstellung allein ist es nicht getan: Entscheidend ist auch, ob sich Fachkräfte beruflich und privat langfristig in Kärnten zu Hause fühlen. WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm betonte: „Der Wettbewerb um gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird uns weiter beschäftigen. Gerade deshalb müssen unsere Betriebe wissen, welche Möglichkeiten ihnen offenstehen und wo sie Unterstützung bekommen. Internationale Fachkräfte können ein wichtiger Teil der Lösung sein. Für viele kleinere und mittlere Unternehmen ist dieser Weg aber noch neu – genau hier wollen wir Orientierung geben und praktische Hürden abbauen.“
Unterstützung auch für kleinere Betriebe
Ein Schwerpunkt des Abends lag darauf, Unternehmen anzusprechen, die bisher noch keine Erfahrung mit internationalem Recruiting haben. Anhand konkreter Beispiele wurden Fragen zu Suche, Einstellung und Integration erörtert. Zudem wurden der Branchencall der Fachkräfteagentur Kärnten und weitere Unterstützungsangebote vorgestellt. CIC-Geschäftsführerin Alexandra Truppe-Zeillinger betonte: „Nicht jedes Unternehmen muss bereits über eigene Erfahrungen im Onboarding internationaler Fachkräfte verfügen. Wichtig ist, dass Betriebe wissen, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und an wen sie sich wenden können.“ Beim anschließenden Austausch nutzten die Unternehmer:innen die Gelegenheit, individuelle Fragen direkt mit den Expertinnen des CIC zu besprechen. Für Ahm ist dieser praktische Zugang entscheidend: „Es geht nicht um Theorie, sondern darum, Betrieben konkrete Wege aufzuzeigen. Wer internationale Mitarbeiter gewinnen will, soll wissen, wo er anfangen kann und welche Partner ihn dabei begleiten.“